18. Februar 2018

Die natürliche Darmreinigung

Eine natürliche Darmreinigung hält Ihren Darm in Schwung und beflügelt Ihr Immunsystem. In diesem Artikel lernen Sie unterschiedliche Möglichkeiten der sanften Kur zur Pflege und Wiederherstellung der Darmflora kennen.

Die natürliche Darmreinigung in 3 Stufen

In vielen Kulturen ist die natürliche Darmreinigung zweimal jährlich, meist im Frühjahr und im Herbst, selbstverständlich.

Stufe 1 – Komplette Darmentleerung!

Diese erste Stufe, die Darmentleerung, ist nur für Personen mit einem stabilen Kreislauf geeignet. Auch sollten Sie körperlich und psychisch stabil sein.

Am Morgen des ersten Tages trinken Sie einen Cocktail. Dieser besteht:

  • 70 ml Rizinusöl*
  • 140 ml Orangensaft (frisch gepresst oder Direktsaft)

Bereits nach wenigen Stunden wirkt das Getränk stark abführend, so dass der Darm innerhalb kürzester Zeit komplett entleert wird. In manchen Fällen kann diese Wirkung über mehrere Stunden in Schüben verlaufen. Weshalb Sie sich unbedingt einen freien Tag für die Darmentleerung aussuchen sollten.

Über den Tag verteilt trinken Sie 2-3 Liter Tee aus Brennnessel, Spitzwegerich, Rosmarin und Lobelie . Pfefferminz und andere Kräutertees können ebenso verwendet werden. Zusätzlich können 250 ml ungesalzene Gemüsebrühe getrunken werden. – Feste Speisen nehmen Sie keine zu sich.

Stufe 2 – Die sanfte Darmreinigung!

Am zweiten Tag nehmen Sie auch wieder viel Flüssigkeit zu sich. Dieser Tag gestaltet sich wie folgt:

    • zum Frühstück trinken Sie 250 ml lauwarmes Wasser oder Fastentee

    • am Mittag essen Sie milchsaures Gemüse (am Besten Sauerkraut)

  • am Abend trinken Sie 250 ml Gemüsebrühe. Zusätzlich

Über den Tag verteilt trinken Sie zusätzlich 2-3 Liter Kräutertee.

Ab dem dritten Tag für die nächsten vier Wochen:

  • 1 x tgl. ein Schüssel ungesüßtes Vollkornmüsli-Müsli (am Morgen) mit:
    • Leinsamen – 1 EL
    • Flohsamenschalen – 1 EL
    • frischem Obst
    • Sojajoghurt oder Getreidedrinks (bitte keine Milch oder Milchprodukte, da diese oft nicht verträglich sind, auf den Säure-Basen-Haushalt sauer wirken und somit den Darm belastet, statt zu entlasten)
  • 1 x tgl. 1 EL Heilerde auf 250ml Wasser (am Morgen)
  • 1 x tgl. 150 ml Pflaumensaft oder Sauerkrautsaft oder eine Portion Trockenpflaumen (idealer Zwischensnack)
  • 1 Liter Kräutertee aus: Brennnessel, Spitzwegerich, Rosmarin und Lobelie über den Tag verteilt trinken
  • Generell gilt: Viel trinken! – Mindestens 250 ml stilles Wasser pro Stunde.

Achten Sie bitte darauf, das die verwendeten Nahrungsmittel von sehr guter Qualität sind. Bei den Flohsamenschalen, können Sie beispielsweise die Flohsamen Plantago ovata der Firma BioProphyl* verwenden. Diese sind in Bio-Qualität und sie können Sie entweder direkt über den Hersteller beziehen oder über Amazon.

Stufe 3 – Vollwertige Ernährung und Bewegung!

Um den Darm dauerhaft gesund zu halten ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung, sowie ausreichende Bewegung von Nöten. Wie eine Ernährungsumstellung funktioniert, erfahren Sie in dem Artikel Ernährungsumstellung – Wie geht das?

Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, können Sie auch weiterhin jeden Morgen Ihre kontinuierliche Darmpflege fortführen.

1 Teelöffel Leinsamen, geschrotet und 1 Teelöffel Flohsamenschalen, eingenommen mit etwas Saft oder stillem Wasser, hält Ihre Darmflora auch weiterhin im Gleichgewicht und sorgt dafür, dass die guten Bakterien in Ihrem Darm ausreichend Nährstoffe erhalten.

Präparate zur sanften Darmreinigung

Präparate für eine Sanierung des  Darms gibt es sehr viele auf dem Markt. Leider enthalten viele von Ihnen unnatürliche, synthetisch hergestellte Bestandteile. Da ein solches Präparat Ihren Körper jedoch bei der Entgiftung helfen und Ihre Darmflora aufbauen und gesund halten soll, ist es natürlich nicht sehr gut, wenn künstliche Zusatzstoffe enthalten sind.

Qualitativ hochwertige Präparate sind zumeist etwas kostenintensiv. Jedoch wird Ihr Körper es Ihnen danken, wenn Sie bereit sind hier etwas mehr zu investieren.

Die Darmsanierung mit BioProphyl

Ein richtig gutes Präparat kommt aus dem Haus BioProphyl. Die Darmsanierung erfolgt hier in drei Phasen. Das Präparat besteht aus drei Phasen und wird über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen eingenommen.

Im folgenden Video wird sehr gut erklärt, wie das Programm funktioniert:

Kaufen können Sie das Produkt sowohl bei Amazon als auch über den Shop des Herstellers. Ein Preisvergleich in beiden Shops lohnt sich sehr, da es immer mal wieder Preisnachlässe von bis zu € 25 gibt. Der reguläre Preis beträgt rund € 107.

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Warum ist ein Darmkur wichtig für den Körper?

Unser Darm besteht aus vielen unzähligen Darmzotten. Diese können im Laufe der Zeit „verkleistern“. Reste von Medikamenten, künstlichen Zusatzstoffen und andere Nahrungsbestandteile können sich hier ablagern.

Je größer die Ablagerungen sind, umso schlechter ist der Darm in der Lage wichtige Vitalstoffe aus dem Essen zu verwerten. Dadurch kann es beispielsweise zu einer Unterversorgung an Vitaminen kommen.

Auch leben in unserem Darm viele wichtige Darmbakterien. Diese Bakterien sorgen dafür, dass unsere Essen richtig verwertet und aufgespaltet wird. Ohne diese Darmbakterien findet keine Verdauung statt.

Eine wichtige Nahrungsquelle für unsere Bakterien im Darm bilden die Ballaststoffe. Besonders viele Ballaststoffe, sind zum Beispiel in den Schalen von Flohsamen, in Leinsamen oder auch in Trockenobst enthalten.

Da Ballaststoffe übernehmen zudem weitere Aufgaben im Darm. Sie:

  • helfen dabei Ablagerungen zu lösen und abzutransportieren
  • binden Giftstoffe und Medikamentenrückstände
  • bringen die Darmflora ins Gleichgewicht

Da unser Immunsystem stark mit unserem Verdauungssystem verknüpft ist, schütz Sie eine regelmäßige Kur zur Pflege und Entgiftung des Verdauungssystems vor unliebsamen Krankheiten. Hierzu gehören:

  • Infekte, wie Erkältungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Herz-Kreislauferkrankungen

Unser Verdauungssystem

Der Verdauungstrakt hat die Aufgabe das zugeführte Essen in ihre Einzelbausteine zu zerlegen und so dem Körper die darin enthaltenden Nähr- und Vitalstoffe zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht in unserem durchschnittlich 5-6 Meter langen Verdauungskanal.

Zum Verdauungskanal gehören

    • der Mund

    • die Speiseröhre

    • der Magen

    • der Dünndarm

  • der Dickdarm

Ebenso an der Verdauung sind beteiligt:

  • die Bauchspeicheldrüse
  • die Leber
  • die Gallenblase
  • die Nieren

Ist unser Verdauungstrakt fit und voll funktionsfähig, geht es auch unserem Immunsystem gut.

Die Mundhöhle

Eingeleitet wird der Verdauungsvorgang im Mund. Das gründliche Kauen der zugeführten Speisen ist sehr wichtig. Denn der Verdauungsprozess Beginn bereits im Mund.

Die Zunge schiebt die Speisen innerhalb der Mundhöhle zwischen den Zahnreihen hin und her, drückt sie gegen den Gaumen und durchmischt sie mit Speichel.

Die Zähne zerkleinern das Essen und die Zungenspitze signalisiert unserem Körper wonach es schmeckt.

Das Einspeicheln des Essens dient nicht nur dafür, dass das Essen leichter durch die Speiseröhre gelangt, sondern leitet bereits im Mund die Kohlenhydratverdauung ein. Ganz nebenbei wirkt der Speichel desinfizierend und sogt aufgrund dieser Wirkung dafür, dass wir weniger Schädlinge über das Essen aufnehmen.

Idealerweise wird das Essen so lange im Mund gekaut bis diese einen breiförmigen Zustand aufweist.

Die Speiseröhre

Der zweite Abschnitt des Verdauungstraktes ist die Speiseröhre. Sie ist das Verbindungsstück zwischen Mundhöhle und Magen.

Wellenförmig befördert sie das Essen nach dem Schlucken in den Magen. Diese Wellen werden durch Muskelanspannung und Muskelentspannung erzeugt. Es handelt sich hierbei um einen Reflex, den wir nicht bewusst steuern können.

Eine Klappe (Magenpförtner/Pyloros) am Ende der Speiseröhre sorgt dafür, dass das Essen in den Magen gelangt, jedoch keine Magensäure zurück in die Speiseröhre. Dieser Verschlussmechanismus wir jedoch bei Erbrechen beispielsweise außer Funktion gesetzt.

Innerhalb der Speiseröhre finden keine Verdauungstätigkeiten statt, sie ist ein reines Transportorgan.

Der Magen

Abschnitt Nummer drei im Verdauungstrakt ist der Magen.

Die Aufgabe des Magens besteht darin die Nahrung zu speichern, mit dem Sekret der Magendrüsen zu vermischen und alles zusammen in kleine Portionen an den Dünndarm weiter zu geben.

Der Magen ist in der Lage seine Größe zu ändern und sich bis zu einem gewissen Grad der Menge der zugeführten Nahrungsmittel anzupassen.

Der Magensaft sorgt dafür, dass Keime und Mikroorganismen abgetötet werden und leitet durch die Gerinnung des zugeführten Eiweiß die Eiweißverdauung ein. Außerdem wird hier das Glykoprotein mit dem Namen Intrinsic factor produziert und an die Nahrung abgeben. Dieses ermöglicht dem Dünndarm die Aufnahme von Vitamin B12.

Die Verweildauer der Nahrungsmittel im Magen liegt zwischen wenigen Minuten bis hin zu 8 Stunden. Kohlenhydrate bleiben 1-2 Stunden, Eiweiße 2-3 Stunden und Fette bis zu 8 Stunden im Magen.

Der Dünndarm

Der vierte Abschnitt im Verdauungstrakt ist der Dünndarm. Dieser unterteilt sich in drei aufeinanderfolgende Bereiche:

    • Zwölffingerdarm

    • Leerdarm

  • Krummdarm

Der Dünndarm ist im Körper für die Nahrungsaufnahme der wichtigste Ort. Von den drei genannten Abschnitten übernimmt der Zwölffingerdarm den größten Teil der Kohlenhydrat- und Eiweißaufnahme. Hier befinden sich auch die Ausgänge der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase.

Würden wir denn Dünndarm mit all seinen Darmzotten auseinander falten entstünde eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern. Das entspricht etwa der Größe eines Volleyballfeldes.

Diese unglaublich große Fläche ist notwendig, um zum einen die zugeführten Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße aufzunehmen, aber auch um einen Teil der Vitamine, Mineralstoffe und Co. über die Schleimhaut des Darms in den Blutkreislauf zu befördern.

Ähnlich, wie in der Speiseröhre, wird der Nahrungsbrei durch wellenartige Bewegung immer weiter transportiert. Diese Bewegung wird auch als Darmperistaltik bezeichnet.

Der Dickdarm

Den letzten Abschnitt im Verdauungstrakt bildet der Dickdarm. Hier

    • Wasser

    • Gallsäure

    • Mineralstoffe

  • Vitamine und Co.

aufgenommen. Bei einer gesunden Ernährungsweise werden etwa 5-10 % der aufgenommen Lebensmittel am Ende des Verdauungsvorganges ausgeschieden.

Weitere zum Verdauungstrakt gehörende Organe

Auch, wenn die Nahrungsmittel nicht auf direktem Wege durch die Leber gelangt, spielt diese körpereigene Chemiefabrik eine zentrale Rolle in der Verstoffwechselung unseres Essens. Sie übernimmt eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel.

Hier wird die aus den Kohlenhydraten gewonnene Glukose in Glykogen umgewandelt, eingespeichert und bei Bedarf an den Körper abgegeben. Sie ist im Rahmen des Eiweißstoffwechsels an der Produktion und dem Aufbau von Proteinen beteiligt und ist der Abbauort für Fette innerhalb des Fettstoffwechsels.

In der Leber wird tagtäglich etwa 1 Liter Gallensaft produziert. Außerdem filtert sie als Entgiftungsorgan unzählige giftige Substanzen und baut diese in ungiftige Stoffe um. Ganz nebenbei bildet sie Harnstoffe und Ketonkörper und ist für den Wärmehaushalt des Körpers zuständig.

Auch die Gallenblase erfüllt verschieden Aufgaben. So eliminiert sie diverse Abbauprodukte wie Biliburin, Medikamente und Gifte und trägt zur Regulierung des Cholesteringehaltes bei. Die Gallensäure ist lebensnotwendig für die Fettaufnahme und Fettemulsion.

Die Bauchspeicheldrüse neutralisiert den Magensaft und gibt ihr Sekret direkt an den Zwölfingerdarm ab. In dieser Körperflüssigkeit sind alle Enzyme für die Spaltung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen enthalten.

Des weiteren werden hier Insulin und Glucagon an den Körper abgegeben. Insulin sorgt für eine Absenkung des Blutzuckerspiegels und Glucagon setzt bei einer Unterzuckerung des Körpers Zucker ( Glykogen) aus der Leber frei.

Ausscheidungsorgane

Neben dem letzten Stück des Dickdarms verfügt unser Körper über weitere Ausscheidungsorgane. Zu Ihnen gehören unter anderen die Nieren, aber auch die Haut.

Die Nieren scheiden Stoffwechselschlacken aus, regeln den Wasser- und Salzhaushalt im Körper und wirken sich auf den Blutdruck und die Blutbildung aus. Über die Haut werden in erster Linie Giftstoffe und Säuren abtransportiert.

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