Was ist ein Vitalstoffmangel

Um zu verstehen, was ein Vitalstoffmangel ist, muss zunächst die Frage geklärt werden: Was Vitalstoffe sind?

Was sind Vitalstoffe?

Vitalstoffe werden auch als Nährstoffe oder „Lebensstoffe“ bezeichnet. Sie sind Mikronährstoffe, die bei vielfältige Zell- und Organfunktionen zum Einsatz kommen und für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels verantwortlich sind. Daher sind sie für den menschlichen Körper lebenswichtig. Einige dieser Vitalstoffe/ Nährstoffe kann der Körper selbst produzieren, viele muss er jedoch über die Nahrung aufnehmen.

Zu Vitalstoffen zählen alle Mikronährstoffe, die zum Überleben notwendig sind:

  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente
  • Ballaststoffe
  • Sekundäre Pflanzenstoffe
  • Omega-3-Fettsäuren

Was ist ein Vitalstoffmangel?

Ein Vitalstoffmangel beschreibt eine Unterversorgung an Vitalstoffen, bei der zu wenig der lebenswichtigen Stoffe im Körper vorhanden sind.

Echte Vitalstoffmangel treten eher selten auf. Zu ihnen zählen unter anderem Rachitis (Vitamin-D-Mangel), Skorbut (Vitamin-C-Mangel) oder Beriberi (Vitamin-B1-Mangel).

Latente Vitalstoffmangel treten hingegen relativ häufig auf. Zu den besonderen Risikogruppen zählen Kinder und Jugendliche, junge Frauen, Schwangere und Senioren. Sie sollten daher besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen achten. Darüber hinaus sollten auch Menschen, die unter bestimmten oder ständig wiederkehrenden Krankheiten, oder dauerhaftem Stress leiden, auf eine verstärkte Vitalstoffzufuhr achten.

Symptome eines Vitalstoffmangels sind Trägheit, Müdigkeit, brüchige Fingernägel und eingerissene Mundwinkeln.

Welche Ursachen hat ein Vitalstoffmangel?

Ein Vitalstoffmangel kann auf vielerlei Gründe zurückzuführen sein. Faktoren, die einen Mangel begünstigen sind unter anderem:

  • Ungesunde und einseitige Ernährung (Fastfood, Fertiggerichte, usw.)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Krankheiten
  • Übergewicht
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Chronisches Rauchen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Transport, Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln
  • Verminderte Lebensmittelqualität
  • Falsche Speisenzubereitung
  • Individueller Mehrbedarf an Vitalstoffen

Was tun gegen einen Vitalstoffmangel?

In der Regel kann eine ausgewogene und gesunde Ernährung einen Mangel rasch wieder beheben. Eine zusätzliche Zufuhr von Vitalstoffen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ist nur selten notwendig.

Lebensmittel, die einen besonders hohen Vitalstoffgehalt aufweisen sind unter anderem:

  • Vollkornprodukte
  • Gemüse
  • Linsen
  • Hirse
  • Fisch
  • Leber
  • Nüsse

Für eine optimale Versorgung an Vitalstoffen können Sie sich außerdem an folgende Grundregeln halten:

  • Täglich 5 Portionen Obst und Gemüse
  • Wenig tierische Fette verzehren
  • Bevorzugt komplexe Kohlenhydrate zu sich nehmen (Vollkornprodukte)
  • Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee und Zucker einschränken, da diese die Aufnahme von Vitalstoffen hemmen.
  • Auf eine vielfältige und abwechslungsreiche Ernährung achten
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2 Liter am Tag)

Besteht jedoch Verdacht auf einen chronische, also ein lang anhaltende, Mangel an Vitalstoffen, ist ein Besuch bei Ihrem:r Arzt:Ärztin oder eine qualifizierte Ernährungsberater:in empfehlenswert.

Quellen:


Ein paar Worte zum Thema Nahrungsergängzungsmittel

Vitalstoffe wirken am Besten in Kombination miteinander. Wenn Sie sich die Zusammensetzung von Nahrungsmitteln ansehen, werden Sie feststellen, dass es kein einziges natürliches Nahrungsmittel gibt, dass nur einen isolierten Vitalstoff enthält.

Wenn Sie gern ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchten, um Ihren täglichen Bedarf zu decken, ist ein Vitalstoffkomplex meist sinnvoller als ein isolierter Stoff.

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