Untergewicht! – Was tun?

Von Untergewicht ist dann die Rede, wenn der BMI unter 19 liegt

Da Untergewicht nicht ganz so weit verbreitet ist, wie Übergewicht, gibt es hierzu in der Öffentlichkeit deutlich weniger Informationen. Auch ist es „leichter“ abzunehmen, als zuzunehmen.

Bei einigen Menschen ist dieses Untergewicht vollkommen normal. Solange regelmäßig gegessen wird, man körperlich und geistig gesund ist, ist die Welt in Ordnung.

Ursachen für Untergewicht

In allen anderen Fällen gibt es diverse Ursachen für ein bestehendes Untergewicht. Hierzu gehören:

  • extreme Appetitlosigkeit
  • Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Schluckbeschwerden
  • schwere Erkrankungen (wie zum Beispiel Krebs)
  • Zahn- und Zahnfleischprobleme
  • chronische Magen-Darmerkrankungen
  • Störungen im Essverhalten.

Besteht der Verdacht, dass ein ernsthaftes Problem für das Untergewicht verantwortlich ist, geht es gemeinsam mit dem behandelnden Arzt und/oder Alternativmediziner auf Ursachensuche.

Unterstützung  beim Gewichtsaufbau

Ich stell dann mal um - UntergewichtDie Ernährung muss im Allgemeinen gesund und ausgewogen sein. Das bedeutet: Viele Vollkornprodukte, reichlich Obst und Gemüse, gute Fette und Öle sowie pflanzliche Eiweißlieferanten in Form von Hülsenfrüchten und anderen eiweißreichen Nahrungsmitteln. Kurzum: Eine gesunde vollwertige Kost. Ist die Ernährungsweise noch nicht so, wie geschildert, ist es ratsam sie in vielen kleinen Schritten umzustellen, so wie in meinem Ratgeber Ich stell dann mal um beschrieben. Neben einer ausgewogenen Ernährung, helfen beim Zunehmen auch bestimmte Nahrungsmittel. Hierzu gehören unter anderen Nußmuse, Weizenkeime oder auch Molat. Diese Lebensmittel helfen dabei den wichtigen Organfettwert zu erhöhen. Da dieser in der Regel bei untergewichtigen Menschen in einem kritischen Bereich ist, ist dessen Erhöhung eine wichtige Maßnahme zur Gesundheitserhaltung oder auch Gesundung.

Bei bestehender Appetitlosigkeit helfen Frischpflanzenkonzentrate und Tees aus folgenden Pflanzen: Artischocke, Löwenzahn, Enzian, Tausendgüldenkraut, Schafgabe und Kalmuswurzel. Diese regen den Appetit an und sorgen dafür, dass mehr Nahrung aufgenommen wird. Am besten nimmt mein diese Konzentrate etwa 30 Minuten vor einer geplanten Mahlzeit ein. Frischpflanzenkonzentrate gibt es im Reformhaus, im Bio-Laden oder auch in der Apotheke.

Vitalstoffzufuhr bei Untergewicht

Durch die Zufuhr von Vitalstoffen (über die Nahrung und/oder als Präparat) wird unter anderen der Eiweißstoffwechsel aktiviert und somit der Aufbau von Muskelmasse unterstützt. Zu den Vitalstoffen zählen sowohl Vitamine, als auch Spurenelemente, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ist der Körper in einer Vitalstoffunterversorgung kommt es in der Regel zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und anderen Symptomen, wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, verminderte Leistungsfähigkeit und vielen mehr. Bei einem untergewichtigen Menschen kann jeder Virus stark an den körperlichen Kräften zehren, daher ist eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen in meinen Augen zwingend notwendig. Die Wissenschaftler der Orthomolekularen Medizin empfehlen zur Optimalversorgung 7-9 Portionen Obst und Gemüse täglich. Wer dies nicht schafft, kann gerne mit einem hochwertigen flüssigen Vitalstoffpräparat ergänzen.

Neben der Ernährung ist Sport und Entspannung sehr wichtig. Anspannungs- und Entspannungsphasen helfen dem Körper zu einem guten Gleichgewicht zu kommen, einen normalen Stoffwechsel und somit ein gesundes Gewicht zu erreichen.

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Beatrice Schmidt ist zertifizierte Ernährungsberaterin mit Herzblut. Sie schreibt Fachartikel, Ratgeber und Kochbücher für die vegane und glutenfreie Küche.

Auf vielen Veggie-Messen kann man ihr beim Kochen auf den Showbühnen zu schauen und mit etwas Glück sogar mit machen.

Hier geht es zu ihren Büchern.

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One comment

  • Molat und Nußmuse sind tatsächlich ideale und gesunde Lebensmittel die das Gewicht erhöhen können. Meine jahrelange Erfahrung als Ernährungsberaterin hat mir aber auch gezeigt, wie schwierig es ist, den Kunden eine für sie bessere Ernährung, beizubringen.

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