LaVita Vitalstoffkonzentrat – Test und Kritik

LaVita Vitalstoffkonzentrat - Kritik und Test

Obwohl das LaVita Vitalstoffkonzentrat komplett frei von Zusatzstoffen und Aromen ist, kommt das Mikronährstoffkonzentrat immer wieder in die Kritik.

Im folgenden Artikel gehen wir den Kritikpunkten auf dem Grund, beleuchten aber auch die Vorteile des Vitaminpräparates.

Zudem überprüfen wir in unserem LaVita Test die Alltagstauglichkeit des Vitalstoffkonzentrates.

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Fördert LaVita die Gesundheit?

Die wohl wichtigste Frage, aus Verbraucher:in-Sicht, lautet: „Fördert das LaVita Vitalstoffkonzentrat die körperliche und geistige Gesundheit?“

Um diese Frage zu beantworten, machen wir einen kleinen Ausflug in die orthomolekulare Medizin.

Die Orthomolekularmedizin ist eine alternativmedizinische Methode, welche sich mit der Verwendung von hochdosierten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zur Prävention und Behandlung von Krankheiten auseinandersetzt.

Die Anhänger:innen dieser Methode sind davon überzeugt, dass hochdosierte Vitalstoffe die Gesundheit fördern. Jedoch gibt es keinen wissenschaftlich anerkannten Nachweis über die Wirksamkeit dieser Methode.

Der Hersteller gibt keinerlei Heilversprechen, spricht aber von einem breiten Wirkungsspektrum auf verschiedene Funktionen des Körpers.

Dieses Wirkungsspektrum wird begründet mit den unterschiedlichen Vitalstoffen, die im Vitaminkonzentrat enthalten sind.

Auch, wenn es an wissenschaftlichen Studien fehlt, berichten viele Verbraucher:innen von den positiven Auswirkung des Präparates auf die Gesundheit.

Wieviel kostet das LaVita Vitalstoffkonzentrat?

Mit € 50,00 pro 500 ml liegt der Preis im höheren Segment. Ausgehend von der Empfehlung 2 x 10ml pro Tag einzunehmen, macht das einen Tagespreis von € 2,00 für den erhöhten Bedarf. Bei 1 x 10 ml täglich, beträgt der Tagespreis € 1,00. Das klingt erst einmal nach viel Geld. Doch wie entsteht dieser scheinbar stolze Preis?

  • Das Produkt wird in Deutschland hergestellt, was die Produktionskosten im Vergleich zu vielen anderen Ländern erhöht.
  • Regionale und saisonale Lebensmittel werden bevorzugt, da nicht auf billig, sondern auf Qualität gesetzt wird.
  • Importierte Zutaten werden bereits im Herstellungsland vorverarbeitet, damit diese eine höhere Dichte an Nährstoffen, Mikronährstoffen und Spurenelemente haben und beim Transport kein Qualitätsverlust entsteht.

Diese drei Punkte machen schnell klar, dass schon aufgrund der Wahl des Produktionsstandortes und der Qualität der Inhaltsstoffe der Preis höher sein muss als bei anderen Vitalstoffpräparaten, die irgendwo billig in Niedriglohnländern produziert werden.

Welche Inhaltsstoffe sind enthalten?

Der Hersteller wirbt unter anderen mit den Aussagen:

  • Über 70 natürliche Lebensmittel (Konzentrate aus Kräutern, Obst und Gemüse)
  • Natürliche und geprüfte Qualität
  • Ausgereifte Zutaten

Diese Botschaften suggerieren dem Verbraucher, dass das Saft aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen besteht.

Um zu prüfen, ob das wirklich der Fall ist, betrachten wir nun die Zutatenliste.

Zum besseren Verständnis haben wir die Zutatenliste sortiert nach:

  • 100% aus der Natur, naturbelassen
  • verarbeitet, jedoch aus natürlichen Quellen stammend

100% aus der Natur / naturbelassen:

Fruchtsaftkonzentrat (70 %) aus Orangen, Zitronen, Äpfeln, Papaya, Trauben, Ananas, Maracuja, Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Aroniabeeren, Cranberry, Granatapfel, Schlehen, Holunderbeeren, Heidelbeeren, Sanddornbeeren, Berberitze, Hagebutten; Milchsauer vergorener Gemüsesaft (12 %) aus Rote Bete, Karotten, Pastinake, Gurken, Zwiebeln, Sauerkraut, Paprika; Gemüsesaftkonzentrat (6 %) aus Rote Bete, Pastinake, Karotten, Gurke, Paprika, Sauerkraut, Fenchel, Zwiebeln, Tomaten; Brokkoli-, Spinat-, Topinamburextrakt; Kräuterextrakt (5 %) aus Thymian, Bärlauch, Melisse, Löwenzahn, Lindenblüten, Rosmarin, Artischocke, Ingwer, Hagebutte, Salbei, Basilikum, Petersilie, Gartenfenchel, Brennnessel, Tormentill, Spitzwegerich, Bibernelle, Zinnkraut, Tausendgüldenkraut, Hopfen, Waldmeister, Anis, Schafgarbe, Mariendistel; Fruchtpüree aus Honigmelone; Bananenpüree; Acerolakirschen-Extrakt; Pflanzliche Öle (1,5 %) aus Borretschsamen, Kürbiskernen, Traubenkernen, Leinsamen; Aloe-Vera-Saft; Inulin; Grüntee-, Mate-Extrakt

Verarbeitet, jedoch aus natürlichen Quellen stammend:

Vitamin C, Magnesiumcitrat, Vitamin E, Zinkgluconat, Vit. B3, L-Carnitintartrat, Eisenfumarat, Vit. B5, Biotin, Omega-3-Fettsäuren aus Leinöl, Coenzym Q10, Vitamin B12 (Cobalamin), Pyridoxinsäure, Vit. B1, Vitamin D3, Mangansulfat, Vit. B2, Vit. K2, Kupfersulfat, Vit. K1, Folsäure, Natriumselenit, Natriummolybdat.

Synthetisch/chemische Zutaten

Da die zugesetzten Vitamine auch synthetisch hergestellt werden können, haben wir im Rahmen der Recherche für diesen Artikel beim Hersteller nachgefragt. Dieser teilte uns mit, dass das Produkt keine Bestandteile aus synthetischen Quellen enthält.

Pestizid-Belastung und Zusatzstoffe

LaVita trägt das TÜV-Siegel vom TÜV Rheinland. Diese Institution untersucht das Produkt regelmäßig auf Belastungen durch Schwermetalle, Mikroorganismen, Gentechnik und auf insgesamt 450 verschieden Pestizide.

Des Weiteren bescheinigt das TÜV-Siegel, dass keine Zusatzstoffe, wie Aromen, Konservierungs-, Farb- und Süßstoffe enthalten sind.

Bio oder nicht Bio?

Ein großer Teil der Obstsorten stammt von regionalen Streuobstwiesen. Diese Streuobstwiesen sind nicht bio-zertifizierbar. Daher kann das Vitaminpräparat kein Bio-Siegel vorweisen.

LaVita Kritik: Die Zutaten

Auch, wenn der Hersteller an keiner Stelle behauptet, dass die Inhaltsstoffe alle naturbelassen sind, ist es genau das, was beim Verbraucher ankommt, wenn dieser die Werbebotschaften liest.

Die Liste aller Bestandteile offenbart, dass zwar alle Zutaten natürlichen Ursprungs sind, diese jedoch zum Teil stark verarbeitet sind (siehe hierzu Absatz: “Verarbeitet, jedoch aus natürlichen Quellen stammend).

Das LaVita Vitalstoffkonzentrat besteht daher sowohl aus naturbelassenen Bestandteilen als auch aus Zutaten, die aus der Natur stammen und weiterverarbeitet wurden.

Wie hoch ist der Vitalstoffgehalt in LaVita?

Wenn Sie sich die Nährwerttabelle genau ansehen, werden Sie feststellen, dass einige der enthaltenden Vitamine, Mineralstoffe, Mikronährstoffe und Spurenelemente über den EU – Referenzwerten für die Vitalstoff-Zufuhr liegen.

Genau diese Überdosierung führte auch schon bei ein paar Institutionen zu deutlicher Kritik.

Um ein besseres Bild davon zu bekommen, ob diese Kritik gerechtfertigt ist, werden im Folgenden die Referenzwerte der EU und der USA verglichen mit der Optimal-Zufuhrempfehlung des Herstellers.

Ebenfalls werden die in den USA angegebenen Höchstwerte mit in die Tabelle einbezogen.

Vitalstoff20ml10mlReferenzwert EU*Referenzwert USA*Höchstwert USA*
Vit. C600 mg300 mg80 mg90 mg3.000 mg
Vit. E30 mg30 mg12 mg15 mg1.000 mg
Beta-Carotin8.000 µg4.000 µg5.400 µg3.000 µg3.000 µg
Vit. B16 mg3 mg1,1 mg1,2 mgkein Höchstwert
Vit. B25 mg2,5 mg1,4 mg1,2 mgkein Höchstwert
Niacin80 mg40 mg16 mg16 mg35 mg
Vit, B58 mg8 mg6 mg5 mgkein Höchstwert
Vit, B64 mg4 mg1,4 mg1,3 mg100mg
Folsäure800 µg400 µg200 µg400 µg1.000 µg
Vit. B1210 µg5 µg2,5 µg2,4 µgkein Höchstwert
Biotin140 µg70 µg50 µg30 µgkein Höchstwert
Vit. K60 µg30 µg75 µg120 µgkein Höchstwert
Vit. D70 µg35 µg20 µg15 µg 100 µg
Magnesium0,5 mg0,25 mg375 mg400 mgkein Höchstwert
Selen70 µg35 µg55 µg55 µg400 µg
Kupfer0,5 mg0,25 mg1,0 mg0,9 mg1,0 mg
Eisen8 mg4 mg14 mg8 mg45 mg
Zink10 mg5 mg14 mg8 mg45 mg
Mangan2 mg1 mg2 mg2,3 mg11 mg
Chrom30 µg15 µg40 µg55 µgkein Höchstwert
Jod50 µg25 µg150 µg150 µg1.100 µg
Molybdän60 µg30 µg80 µg50 µg2.000 µg
LaVita Vitalstoffgehalt

Allgemeine Hinweise zu Referenzwerten:

*Die Referenzwerte der EU und der USA gelten für junge und gesunde Menschen, die weder Alkohol trinken noch rauchen.

Der Vitalstoffbedarf des Menschen erhöht sich:

  • Im Alter
  • Bei Krankheit
  • Während der Einnahme von bestimmten Medikamenten
  • Bei Konsum von Alkohol, Nikotin und andere Drogen

Auch Umwelteinflüsse, wie Autoabgase wirken sich auf den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen aus.

Ebenso haben bestimmte Personengruppen einen höheren Vitalstoffbedarf. Hierzu behören:

  • Leistungssportler:innen
  • Schwangere und Stillende
  • Kinder und Jugendliche
  • Schwer- und Scherstarbeiter:innen

Überschreitung Referenzwerte im LaVita Vitalstoffpräparat

Interessant ist, dass die Referenzwerte von der EU von denen der USA zum Teil voneinander abweichen. Wodurch klar wird, dass sich selbst die Wissenschaftler nicht ganz einig sind über die optimale Menge der einzelnen Stoffe.

Wenn Sie sich die Tabelle näher anschauen, werden Sie feststellen, dass sowohl bei der empfohlenen Dosis von 10 ml als auch bei der doppelten Menge von 20 ml, in nur einem einzigen Fall (Niacin/Vitamin B3), den empfohlenen Höchstwert überschreitet.

Bei allen anderen Werten liegt das Vitaminpräparat zwar zum Teil oberhalb der Referenzwerte, aber unterhalb des Höchstwertes. Bei anderen Vitalstoffwerten ist der Gehalt unterhalb der Referenzwerte der EU und der USA angesiedelt.

Hinzurechnen müssen Sie an dieser Stelle selbstverständlich auch noch die Nährstoffe, die Sie über Ihre Nahrung zu sich nehmen.

Abhängig davon wie gesund Sie sich ernähren und wie viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Co. Sie zu sich nehmen, sind diese Mengen entsprechend hoch oder niedrig.

Welche Allergene sind in LaVita enthalten?

Nicht jeder Mensch kann alles zu sich nehmen. Daher haben wir uns im Rahmen unserer Recherchen auch angesehen welche Allergene in dem Vitaminkonzentrat enthalten beziehungsweise nicht enthalten sind.

Auf 10 ml Vitaminkonzentrat kommen:

AllergenMenge
Glutennicht enthalten
Lactosenicht enthalten
Fructoseca. 0,72 g
Glucoseca. 0,54 g
Saccharoseca 0,54 g
Sorbitunter 2 mg
Nüsse, Samen, etc.nicht enthalten
Konservierungsstoffenicht enthalten
künstliche Süßstoffenicht enthalten
andere Zusatzstoffenicht enthalten
LaVita – Allergene

Wer auf Fructose, Glucose oder Saccharose reagiert, sollte vorsichtig austesten, ob des Saft gut verträglich ist.

Personen mit einer Sorbitintoleranz vertragen das Produkt in der Regel sehr gut, da der Sorbitgehalt mit unter 0,1% sehr gering ist.

LaVita Kritik: Überdosierung Niacin

Da der Niacin-Gehalt bei diesem Produkt oberhalb des Höchstwertes liegt, betrachten wir an dieser Stelle die Folgen einer Überdosierung.

Grundsätzlich ist von einer Überdosierung dann die Rede, wenn die tägliche Niacin-Zufuhr zwischen 1,5 und 3 g liegt. Klassische Symptome sind:

  • Hautjucken
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Blutdruckabfall
  • Schwindelanfälle
  • Vermehrter Harndrang

Eine solche Überdosierung kann insbesondere für Gicht-Patient:innen gefährlich werden, da sie einen Gichtschub erleiden können.

Sollten Sie unter einer Gicht-Erkrankung leiden, konsultieren Sie unbedingt vor dem Kauf eines Vitaminpräparates eine medizinische Fachkraft.

Mit 0,08 g beziehungsweise 0,04 g Niacin liegt die Zufuhrempfehlung des Vitaminkonzentrates zwar über dem Höchstwert, jedoch weit unterhalb der Menge für eine Überdosierung.

Nach unserer Einschätzung liegt keine Niacin-Überdosierung vor. Diese LaVita Kritik ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt.

Welche Personen-Gruppen haben einen erhöhtem Niacin-Bedarf?

Speziell für Schwangere und Stillende ist die erhöhte Zufuhr mit Niacin sogar von Vorteil, da diese Gruppe von Menschen einen erhöhten Bedarf von 2 bis 4 mg pro Tag haben.

Des Weiteren sorgen, laut Orthomolekularmedizin, diverse Erkrankungen für einen erhöhten Niacin-Bedarf. Hierzu gehören:

  • Infektionen
  • Fieber
  • Krebs
  • Entzündliche Magen-/Darmerkrankungen

Auch können bestimmte Medikamente (z.B. Betablocker, Antibiotika) sowie Alkoholkonsum den Niacin-Bedarf erhöhen.

Fazit zur LaVita Kritik der Vitalstoff-Menge

Auf den ersten Blick scheinen fast alle Nähstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelementen überdosiert zu sein.

Schauen wir jedoch genauer hin und vergleichen alle Werte mit den zulässigen Höchstwerten und beachten zudem, dass die Referenzwerte sich an einen gesunden jungen Menschen orientieren, der sich optimal ernährt, bewegt und keinerlei Drogen und andere Genussmittel zu sich nimmt, erscheint diese Überdosierung relativ.

Wir können der Kritik zu Überdosierung nach aktuellem Kenntnisstand nicht zustimmen.

LaVita Kritik: Die Einnahmemenge

In Anbetracht der hohen Dosierung des Vitalstoffkonzentrats, erscheint und die Empfehlung von täglich 2×10 ml recht hoch. Es gibt sicherlich besondere Lebenssituationen, wie

  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Krankheit
  • Rekonvaleszenz
  • Einnahme von Verhütungsmitteln, wie der Antibabypille
  • enormer Stress
  • Einnahme von Medikamenten

die einen Mehrbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen verlangen und bei dem eine solche Dosierung oder gar eine noch höhere Dosis gerechtfertigt ist.

Wenn Sie sich jedoch gesund und ausgewogen ernähren, sich regelmäßig bewegen und dafür sorgen, dass Sie sich regelmäßig entspannen, ist eine so hochdosierte Ergänzung nicht notwendig.

Wenn Ihre Ernährungsweise jedoch so ungünstig ist, dass Sie in einen Vitalstoffmangel geraten (sind), können Sie selbstverständlich sehr gut mit einem Mikronährstoffkonzentrat arbeiten.

In einem solche Fall sollten sich aber gleichzeitig ernsthaft Gedanken über eine Ernährungsumstellung machen und ein Gespräch mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin führen, um weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Fazit zur LaVita Kritik zur Überdosierung

Wir denken, dass ein gesunder Mensch mit einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung keine 20 ml des Vitaminkonzentrates pro Tag benötigt. Vielmehr sollte das Vitaminkonzentrat bedarfsgerecht eingesetzt werden.

Besprechen Sie sich auch hier am Besten mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin über eine optimale Dosierung des LaVita Vitalstoffkonzentrates oder über entsprechend Alternativen.

LaVita Kritik: Irreführende Werbebotschaften

Die Verbraucherzentrale mit Sitz in Berlin hat auf ihrer Webseite Lebensmittelklarheit.de im Jahr 2015 von irreführenden Werbebotschaften gesprochen. Hierbei ging es um Heilversprechen, die in Form von Kundenstimmen auf verschiedenen Medien getroffen wurden.

Zusätzlich prangerte die Verbraucherzentrale an, dass die Zutatenlisten und somit die im Präparat enthaltenden Nährstoffzusätze auf der Webseite des Herstellers zu versteckt seien.

Beide Kritikpunkte hat das Unternehmen jedoch nach der Kritik der Verbraucherzentrale beseitigt.

LaVita Kritik fehlende wissenschaftlicher Beweise zur Wirksamkeit

Auf der österreichischen Webseite Medizin Transparent kritisieren die Autor:innen, dass es keine wissenschaftlichen Belege zur Wirksamkeit von LaVita gibt.

Dieser Punkt trifft auf nahezu alle Nahrungsergänzungsmittel zu.

Studie zur Bioverfügbarkeit von LaVita

Trotz der fehlenden wissenschaftlichen Beweise, gibt es verschieden Studien, die zum Teil von LaVita selbst in Auftrag gegeben wurden.

Eine dieser Studien wurde unter der Leitung von Prof. Wilhelm Mosgöller von der Universität Wien und Prof. Claus Muss, Präsident der igap durchgeführt.

Ziel der Studie war es herauszufinden, wie hoch die Bioverfügbarkeit der einzelnen Bestandteile im Vitaminsaft ist. Dabei kam heraus, dass sich viele Blutwerte der Studienteilnehmer:innen, die das Produkt eingenommen haben, verbessert haben.

So sind die Werte für die Vitamine A, B1, B2, B3, B5, B6 (Pyridoxinsäure), Folsäuren, Cobalamin, Biotin, E und K sowie Eisen, Chrom, Zink, Selen, Coenzym Q11, L-Carnitin und Betacarotin angestiegen.

Die komplette Studie wurde im Wissenschaftsjournal „Neuroendocrinology letters“ veröffentlicht. (Neuroendocrinology Lett. September 12; 36(4):337-347)

Wenn Sie gern das komplette Studienergebnis lesen möchten finden Sie dieses unter den folgenden Links:

LaVita Test: Das Vitalstoffkonzentrat im Alltag

In unserem Test haben wir den Vitaminsaft im Alltag getestet. Wir finden, dass ein Präparat nur so gut ist, wie es sich auch im alltäglichen Leben integrieren lässt. Unter diesem Augenmerk haben wir uns das Produkt genauer angesehen.

LaVita Test: Der Geschmack

Das Konzentrat schmeckt fruchtig und leicht süß.

Der Hersteller empfiehlt den Saft in Wasser zu verdünnen. Da uns dies auf Dauer zu langweilig wurde, haben wir folgende Varianten getestet und für gut befunden:

  • In den Lieblingssaft gemischt
  • In den Smoothie gemixt
  • Im Müsli zusammen mit frischem Obst
  • Im Gries-/Haferbrei

Insbesondere Kinder mögen den Geschmack sehr. Wir haben persönlich mit drei Kindern / Teenagern und zwei Erwachsenen in den letzten Jahren viel Erfahrung mit LaVita sammeln können.

Der Vitaminsaft wird von allen Familienmitgliedern sehr gemocht.

LaVita Test: Welche Erfahrungen gibt es?

Persönlich verwende wir das Vitalstoffkonzentrat seit dem Jahr 2005. Wir bedingen uns daher seit vielen Jahren in einem “Dauer Test”. In dieser Zeit gab und gibt es für uns keinerlei Anhaltspunkte für Kritik.

Ganz im Gegenteil: Hat das Produkt früher noch Stutenmilch enthalten zur Deckung des Cobalamin-Bedarfes, besteht es inzwischen zu 100% aus pflanzlichen Zutaten.

Wir nehmen es nicht jeden Tag, sondern in Abhängigkeit von meinem Alltag. Gleiches gilt auch für unsere Kinder.

Bisher haben wir kaum Negatives über den Saft gehört. Auch die Rezensionen, die es im Internet zu finden sind sprechen für sich:

  • Auch wenn es teuer ist, LaVita tut mir, meinem Mann und auch unserem Hund einfach nur gut.Ich bin glücklich, dass es dieses gibt.**
  • LaVita hat eine Vielzahl an Inhaltsstoffen und ist so konzentriert, dass man bequem viele Vitamine einnehmen nehmen kann.**
  • Nachdem mein Mann und ich + 60 lange nach einer Nahrungsergänzung gesucht haben, sind wir seit 4 Jahren von LaVita sehr begeistert. -> So gut wie keine Erkältungen mehr, physisch und psychisch gut drauf. Überzeugt hat uns die natürliche Zusammenstellung, die gute Verträglichkeit und das Gefühl dem Körper alles wichtige mit einer Portion am Tag zukommen zu lassen. -> Wir finden € 1,– am Tag nicht teuer für die wertvollen Inhaltsstoffe.**

**Diese Kundenstimmen für den Produkttest sind ein Auszug von der Seite Erfahrungen.com

Unser Fazit zum LaVita Vitalstoffkonzentrat

Ich halte das Produkt für ein qualitativ hochwertiges Präparat zur Nahrungsergänzung. Der Preis ist bei näherer Betrachtung nicht so hoch, wie es auf dem ersten Blick scheint und auch im direkten Wettbewerb schneidet das Produkt gut ab.

Das Mirkonährstoffkonzentrat bietet insgesamt eine sehr gute Möglichkeit die tägliche Ernährung mit Vitalstoffen zu ergänzen.

Die Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralien sind optimal dosiert.

Besonders gut und sympathisch finde ich, dass das Produkt in Deutschland hergestellt wird und eine nachhaltige Landwirtschaft (z.B. Obst von Streuobstwiesen und regionalem Gemüse) vor Ort gefördert wird. Auch die Tatsache, dass es vegan und glutenfrei ist, macht mich glücklich.

Doch auch, wenn LaVita ein erstklassiges Produkt ist, komme ich nicht umhin zu erwähnen, dass ein Vitalstoffkomplex eine gesunde und vollwertige Ernährungs- und Lebensweise nicht ersetzten kann und darf.