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MSM – Natürlicher Schwefel für Ihren Körper

MSM – Natürlicher Schwefel für Ihren Körper

MSM – natürliches Schwefel – ist kein Wundermittel. Auch, wenn es so klingt. Es ist an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Daher macht sich ein Mangel dieses wertvollen Vitalstoffes auch auf unterschiedliche Weise bemerkbar.

MSM wird in der Therapie von chronischen Schmerzen eingesetzt und hat auch auf viele andere Bereiche eine positive Auswirkung.

Was ist MSM?

MSM steht für Methylsulfonylmethan. Es handelt sich hierbei um eine natürliche organische Schwefelverbindung. Organischer Schwefel gehört zu den wichtigsten Spurenelementen im menschlichen Körper. Es ist der Grundbaustein für viele Proteine.

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Wie gelangt MSM in den Körper?

Methyl Sulfonyl Methan kann vom Körper NICHT selbst produziert werden. Da es jedoch essentiell (lebensnotwendig) ist, muss von außen zugeführt werden.

Die Zufuhr erfolgt in der Regel über die Ernährung. Bei einem gesunden Menschen reicht die Menge an organischem Schwefel über die zugeführte Nahrung meist aus.

Voraussetzung ist jedoch eine gesunde und ausgewogene Vollwerternährung mit einem hohen Anteil an schwefelhaltigen Nahrungsmitteln.

Ist die Ernährung suboptimal, liegen gesundheitliche Probleme, Stress oder andere einschränkende Faktoren vor, so kann es sinnvoll sein MSM als Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen.

Schwefel wird über den Darm aufgenommen und von da aus im gesamten Körper verteilt. Die Schwefel-Moleküle sind so klein, dass diese auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Dadurch können Sie auch im Gehirn Ihre Wirkung entfalten.

Welche Funktionen hat MSM im Körper?

Natürlicher Schwefel ist an der Produktion vieler wichtiger körpereigener Stoffe beteiligt. Hierzu gehören:

  • Enzyme
  • Hormone
  • Glutathion (hochwirksames Antioxidans)
  • Aminosäuren

Wichtig ist: Schwefel kann nicht durch andere Substanzen ersetzt werden. Wenn Sie Ihrem Körper zu wenig Schwefel zu führen, werden auch diese Stoffe nicht mehr in ausreichenden Mengen produziert.

Schwefel hat einen großen Einfluss auf unser Organsystem. Welcher das ist, wird im Laufe dieses Beitrages erläutert.

Welche Nahrungsmittel enthalten natürlichen Schwefel?

Es gibt viele Nahrungsmittel, die von Natur aus natürlichen Schwefel enthalten. Hierzu gehören:

Eine umfangreiche Auflistung an Nahrungsmitteln, die einen nennenswerten Anteil an natürlichem organischen Schwefel enthalten, finden Sie im Folgenden:

Nahrungsmittel

Gehalt in mg / 100g

Erdnuss

395

Miesmuschel

369

Gans, Fleisch

336

Flunder

331

Kaviar

320

Jakobsmuschel

300

Garnele

300

Krabbe, klein

298

Taube, Fleisch

297

Renke

295

Barsch

282

Zander

281

Tintenfisch

274

Steinbutt

274

Scholle

273

Karpfen

272

Seezunge

263

Rotbarsch

261

Kabeljau

252

Thunfisch

252

Wels

251

Schellfisch

251

Schleie

248

Forelle

247

Schaf, Fleisch

247

Paranuss

245

Sardine

238

Hecht

235

Rind, Leber

232

Kalb, Leber

232

Kalb, Fleisch

231

Sesam

230

Sardelle

229

Pistazie

225

Schwein, Leber

224

Rind, Fleisch

224

Schwein, Fleisch

223

Heilbutt, schwarz

222

Sprotte

221

Dornhai

220

Huhn, Schenkel

217

Flusskrebs

214

Huhn, Leber

213

Makrele

211

Hirsch, Fleisch

208

Hase, Fleisch

207

Reh, Fleisch

206

Lachs

201

Sojabohne

200

Kresse

200

Wachtel, Fleisch

200

Hafer

200

Sprotte

200

Seeteufel

200

Pute, Fleisch

200

Ente, Fleisch

200

Auster

200

Schwein, Herz

196

Schaf, Fleisch

194

Schwein, Zunge

192

Kalb, Zunge

191

Rind, Zunge

190

Petersilienblatt

190

Rind, Herz

186

Cashewkerne

184

Aal

182

Hühnerei

180

Hühnerei, Eiweiß

180

Lachs

180

Schwein, Niere

177

Hauskaninchen, Fleisch

176

Pferd, Fleisch

176

Ziege, Fleisch

175

Hühnerei, Eigelb

170

Hummer

170

Rind, Niere

167

Schwein, Lunge

167

Kalb, Niere

167

Aal

165

Haselnuss

160

Kürbiskern

160

Mandel, süß

150

Mohn

150

Pinienkern

150

Leinsamen

150

Hirse

140

Walnuss, europäisch

140

Kalb, Bries

137

Roggen

130

Brokkoli

124

Gerste

120

Sonnenblumenkern

120

Brunnenkresse

100

Schwein, Magen

99

Rind, Magen

98

Reis

90

Grünkohl

87

Wirsingkohl

80

Buchweizen

80

Mais

80

Schnittlauch

80

Rosenkohl

79

Kokosnuss, Fleisch

76

Bohne

72

Erbse

68

Rotkohl

62

Chinakohl

60

Lauch

58

Feldsalat

57

Blumenkohl

55

Weißkohl

54

Zwiebel

52

Schalotte

51

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Seitens der DGE (Deutsch Gesellschaft für Ernährung) gibt es keine Vorgaben für den Tagesbedarf, da die Zufuhr von natürlichem Schwefel ihrer Meinung nach ausreichend sein sollte.

Allerding ist Schwefel sehr flüchtig sowie hitze- und kälteempfindlich. Das bedeutet, dass sowohl bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln als auch beim Transport und der Lagerung dieser wichtige Vitalstoff in der Menge immer mehr abnimmt.

Hinzu kommt das veränderte Düngeverhalten in der Landwirtschaft. Wurde früher vermehrt Mist als Düngemittel verwendet, so kommt heute vermehrt Kunstdünger zum Einsatz. Der Mist hat jedoch unter anderen die Böden mit MSM angereichert. Dieses wurde dann von den Pflanzen aufgenommen.

Das Ergebnis unserer heutigen konventionellen Form der Landwirtschaft ist ein geringerer Anteil an organischem Schwefel in der Nahrung und somit einer verringerten Aufnahme von Schwefel bei der Nahrungsaufnahme.

Bei Obst und Gemüse, haben frisch geerntete voll ausgereifte Früchte aus der biologischen Landwirtschaft den größten Anteil an organischem Schwefel.

Welche Nahrungsergänzungsmittel gibt es mit MSM?

MSM als Nahrungsergänzungsmittel gibt es in Form von Kapseln, Pulver und Tabletten. Für die äußere Anwendung gibt es außerdem Cremes und Gels mit organischem Schwefel.

Kapseln, Pulver und Tabletten werde in der Regel pur angeboten. Es gibt aber auch Präparate, die beispielsweise mit Vitamin C kombiniert sind.

Cremes und Gels können mit Aloe Vera oder anderen natürlichen Substanzen kombiniert sein.

MSM Natürlicher Schwefel

Worauf ist beim Kauf von MSM als Nahrungsergänzungsmittel zu achten?

Kapseln, Pulver und Tabletten dürfen keine der folgenden Zutaten enthalten:

  • Synthetische Antiklumpmittel
  • Geschmacksstoffe
  • Farbstoffe
  • Konservierungsstoffe

Wichtig ist auch der angegebenen Reinheitsgrad. Er sollte nicht unter 99% liegen. Sollte Ihnen ein Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller hierzu keine Angaben machen wollen oder können, lassen Sie bitte die Finger von dem Präparat.

Außerdem müssen beim Herstellungsprozess spezielle Reinigungsprozesse dafür sorgen, dass alle enthaltenden Schadstoffe, wie beispielsweise Schwermetalle entfernt werden.

Cremes und Gels sollten, wie alle Kosmetikprodukte, keine Paraffine oder andere chemische Zutaten enthalten. Eine Auflistung von Giften in Kosmetika finden Sie unter gesundheitstabelle.de

Wir empfehlen Ihnen ausschließlich Produkte zu kaufen, die aus EU-Länern stammen.

In diesen Ländern sind die Deklarationsvorschriften deutlich strenger als beispielsweise in den USA. So können Sie sicher sein, dass wirklich alle enthaltenden Zutaten in den Produkten aufgelistet sind.

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Wo können Sie MSM kaufen?

Da MSM kein offizielles und zulassungspflichtiges Medikament ist, können Sie es nahezu überall kaufen.

Wir empfehlen ihnen jedoch sich für einen Hersteller zu entscheiden bei dem Sie gegebenenfalls auch anrufen und sich beraten lassen können, wenn sie Fragen haben und nach Antworten suchen.

Welche Produkte können wir empfehlen?

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der Firma BioProphyl* gemacht. Die hier angebotenen MSM Kapseln* sind qualitativ sehr hochwertig. Ihr Reinheitsgrad des verwendeten Rohstoffes beträgt 99,9%.

Außerdem ist der Kundensupport grandios. Sie können sich mit vielerlei Fragen dorthin wenden und bekommen qualifizierte Antworten.

Wenn Sie MSM äußerlich als Creme oder Gel anwenden möchten, empfehlen wir Ihnen die MSM Creme* und das MSM Gel* der Firma Vitabay Care. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Luxemburg und unterliegt somit der europäischen Deklarationspflicht.

Wie wird MSM dosiert?

Die Dosierung von MSM als Nahrungsergänzungsmittel ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zu diesen Faktoren gehören:

  • Körpergewicht
  • Geschlecht
  • Alter
  • Lebensbedingungen
  • Grad der Beschwerden

Die Mengen können zwischen 0,5 und 8 g MSM pro Tag liegen, aber auch bis zu 18 g und höher reichen.

In der Regel wird mit einer geringen Dosierung eingestiegen, um diese dann langsam zu steigern. Bei höheren Dosierungen sollten Sie die Einnahme von Ihrem Arzt begleiten lassen.

Sie können MSM hervorragend mit Vitamin C und mit Vitamin E kombinieren. Beide Vitamine unterstützen die Schwefelaufnahme.

Eine Überdosierung ist, soweit bisher bekannt, nicht möglich, da überschüssiges Schwefel vom Körper über den Urin ausgeschieden wird.

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Wie wird MSM eingenommen?

MSM kann 2- bis 3-mal täglich eingenommen werden. Die beste Wirkung erzielen Sie, wenn Sie den natürlichen Schwefel kurz vor oder zu einer Mahlzeit zu sich nehmen.

Welche Nebenwirkungen hat MSM?

MSM hat bisher keine bekannten Nebenwirkungen. Ebenso treten keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auf.

Jedoch können in den ersten zwei Wochen der Einnahme Entgiftungserscheinungen auftreten. Hierzu gehören:

  • Hautausschläge
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Kreislaufstörungen
  • Schlafstörungen
  • Energieabfall / Müdigkeit

Sollten Sie zu den knapp 20% Betroffenen zählen, so setzen Sie ihr MSM erst einmal für ein bis drei Tage ab. Wenn es Ihnen dann wieder bessergeht, steigen Sie mit einer deutlich geringeren Dosierung ein und erhöhen diese alle sieben Tage.

Am besten lassen Sie sich ärztlich oder naturheilkundlich begleiten, wenn Sie derlei Vergiftungs-Symptome verspüren.

Welche Symptome hat einen Schwefelmangel?

Da Schwefel an so vielen Vorgängen im Körperstoffwechsel beteiligt ist, sind auch die Symptome für einen Schwefelmangel entsprechend vielfältig.

Folgende Störungen / Symptome können im Zusammenhang mit Schwefelmangel zusammen, vereinzelt oder in verschiedenen Kombinationen auftreten:

  • Allergien
  • Brüchige Finger- und Fußnägel
  • Depressionen und Verstimmungen
  • Gelenkerkrankungen (z.B. Arthrose und rheumatische Erkrankungen)
  • Gelenkschmerzen
  • Hauterkrankungen
  • Hauterkrankungen (z.B. Akne, Rosacea, Schuppenflechten)
  • Hautrötungen
  • Juckreiz
  • Konzentrationsschwächen
  • Kopfschmerzen im Allgemeinen
  • Migräne
  • Muskelkater
  • Rückeschmerzen
  • Schwaches Immunsystem mit häufigen Infekten als Folge
  • Steife Gelenke mit eingeschränkter Beweglichkeit
  • Trocken, gereizte Haut
  • Trockenes, strapaziertes, splissiges Haar
  • Verspannungen im Allgemeinen
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Wie lässt sich ein Schwefelmangel diagnostizieren?

Mithilfe einer Blutuntersuchung kann der Verdacht auf einen Schwefelmangel bestätigt werden. Hierbei wird jedoch nicht der Schwefelgehalt im Blut gemessen, sondern der Anteil der schwefelhaltigen Aminosäure Homocystein.

Der Normalwert für Homocystein liegt bei 6 bis 12 µmol/Liter Blut. Ist dieser Wert zu niedrig und treten zudem einige der oben genannten Symptome auf, kann von einem Mangel an natürlichem Schwefel ausgegangen werden.

In diesem Fall empfiehlt sich die Einnahme von MSM in Form eines Nahrungsergänzungsmittels.

Welche Organsysteme werden von Schwefel beeinflusst?

Schwefel ist an der Funktion vieler einzelner Organe und Organsysteme beteiligt. Zu Ihnen gehören:

  • Augen
  • Bewegungsapparat
  • Haut, Haare und Nägel
  • Herz-Kreislauf-System
  • Immunsystem
  • Lunge
  • Magen-Darm-Trakt
  • Stoffwechsel

Welche Wirkung hat MSM auf den Körper?

MSM kann positive Auswirkungen auf den Körper haben. Schwefel:

  • sichert den Selen-Transport. Das wirkt sich positiv auf Linse und Netzhaut des Auges aus
  • verhindert Muskelschäden
  • reduziert Muskelschmerzen und Muskelkater
  • fördert die Regenerationsfähigkeit der Muskulatur
  • wirkt antioxidativ auf das Muskelgewebe
  • Lindert die Beschwerden bei Arthrose und Arthritis sowie Entzündungen
  • hilft bei chronische Schmerzen in den Gelenken
  • verhindert die Degeneration und den Knorpelabbaue in den Gelenken
  • repariert und regeneriert das Bindegewebe
  • erhöht den Kollagen- und Elastin-Gehalt der Hauf
  • macht die Haut elastisch, zart und fest
  • wirkt gegen Falten
  • verbessert das Hautbild
  • erhöht den Keratin-Gehalt in den Haaren und sorgt somit für volles glänzendes widerstandsfähiges Haar
  • stärkt die Finger- und Fußnägel
  • verringert Schnarch Symptome
  • erhöht die Sauerstoffanreicherung im Blut
  • wirkt entgiftend
  • fördert die Bildung von Insulin
  • stärkt die Widerstandskraft und die Abwehrkräfte
  • schütz die Zellen und das Erbgut vor freien Radikalen
  • wirkt entzündungshemmend
  • mindert Heuschnupfensymptome
  • beugt Allergien vor
  • hilft bei Atemwegsbeschwerden
  • reguliert die Magensäureproduktion
  • lindert Sodbrennen und Völlegefühl
  • steigert die Verwertung von Nährstoffen
  • verbessert das Milieu im Darm
  • lindert Blähungen
  • erhöht die Fettverdauung
  • regt den Stoffwechsel an
  • steigert die Energie der Zellen
  • verbessert die Nährstoffaufnahme
  • transportier Selen, Magnesium, Kalium und Natrium zu ihren Wirkorten

Haut, Haare und Nägel

Schwefel ist ein wichtiger Baustein für die Produktion der Proteine Kollagen und Keratin. Beide Proteine sind wichtig für die Gesundheit der Zellen. Sie Stärken außerdem Haare und Fingernägel.

Die Symptome von Akne, Ekzemen und Hautausschlägen können mit Hilfe von MSM gemindert werden. Ebenso können Juckreiz, Schuppen und trockene Haut zurückgehen.

Welche Auswirkung hat MSM im Zusammenhang mit Stress?

MSM unterstützt die Produktion von Glutathion. Glutathion ist ein stark wirksames Antioxidans. Wenn Sie unter einem hohen Stresspegel zu leiden haben, setzt der Körper dieses Antioxidans frei und bekämpft die freien Radikalen, die stressbedingt in Ihrem Körper entstehen.

Wenn sie in besonders stressigen Lebensphasen mehr MSM zu sich nehmen (z.B. in Form eines Nahrungsergänzungsmittels), so können Sie ihren Körper in der Produktion von Glutathion unterstützen.

Personen, die regelmäßig MSM einnehmen, berichten davon, dass Sie sich trotz starker Belastung rundum gesund fühlen und deutlich Leistungsfähiger sind als ohne die Einnahme von MSM.

Wie wirkt MSM als Schmerzmittel?

In den USA haben zwei Ärzte im Jahr 199 ein Buch mit dem Titel „Das Wunder MSM. Die natürliche Lösung für Schmerzen“ veröffentlicht. Stanlay W. Jacob und Ronald M. Lawrence hatten bereits zu diesem Zeitpunkt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bekämpfung von Schmerzen mittels MSM.

Sie haben über 18.000 Patienten mit chronischen Eschmerzen mit MSM behandelt. Etwa 70% der Betroffenen haben nachhaltig von der MSM-Einnahme profitiert. So konnten die Schmerzen entweder verringert werden oder verschwanden sogar ganz.

Die Betroffenen litten unter folgende Arten von Schmerzen:

  • Fibromyalgie
  • Gelenksentzündungen und rheumatische Arthritis
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Muskelschmerzen
  • Narben als Folge von Verbrennungen, Operationen, Unfällen etc. 
  • Schleimbeutenentzündungen
  • Schleudertraumata, Peitschenschlag-Syndrom
  • Schmerzen im unteren Rückenbereich
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Sklerose
  • Tennis-Ellenbogen und anderen Sportverletzungen
  • Verletzungen aufgrund von Unfällen und Verbrennungen
  • Verletzungen durch wiederholte Belastung

In der Vitalstoffmedizin ist beispielsweise die Kombination aus MSM, Glucosamin und Chondroitin eine bekannte Behandlung von degenerativen Gelenkschäden (Arthrose).

Die Wirkung von MSM im Zusammenhang als Schmerzmittel wird von ihnen wie folgt beschrieben: MSM …

  • blockiert den Transport von Schmerzimpulsen durch die Nervenfasern.
  • steigert die Aktivität des körpereigenen Cortisols, welches eine antientzündliche Wirkung hat.
  • verbessert die Durchlässigkeit der Zellmembranen. Dadurch können Nähr- und Vitalstoffe besser aufgenommen und Schadstoffe abtransportiert werden.
  • erweitert die Blutgefäße und verbessert dadurch den Blutkreislauf. Abfallprodukte können dadurch besser abtransportiert werden und der Heilungsprozess wird beschleunigt.
  • entspannt die Muskulatur. Wodurch Verspannungsschmerzen weniger werden.
  • unterstützt die Bildung von Antikörpern.
  • ist an der Produktion von Glucosamin beteiligt und unterstütz dadurch die Neubildung von gesunder Knorpelmasse in geschädigten Gelenken.

Trotze der zuvor beschriebenen positiven Auswirkungen, muss gesagt werden, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit von MSM bei Schmerzen gibt.

Welche Erfahrungen gibt es mit MSM?

Bisher gibt es lediglich Kurzzeitstudien mit wenigen Studienteilnehmern. Die Zahl der Teilnehmer liegt in der Regel zwischen 20 und 50 Personen. Meist wurden Vergleichsgruppen aufgestellt. Eine Gruppe erhielt MSM, die andere ein Placebo.

Unabhängig von dem Grund der Studie, schneiden die MSM-Gruppen meist besser ab als die Placebo-Gruppen, was die Wirkung von MSM angeht.

Auch berichten viele Verbraucher von den positiven Auswirkungen von MSM als Nahrungsergänzungsmittel.

Es gibt aber auch einige Gegenstimmen, die sagen, dass Sie keinerlei Veränderungen an Ihrem Gesundheitszustand verspürt haben.

Negative Berichte gibt es, mal abgesehen von den Beschwerden zu den Entgiftungserscheinungen, nicht.

Wer darf MSM nicht einnehmen?

Es gibt Personengruppen, die sollten von der Einnahme von MSM als Nahrungsergänzungsmittel absehen oder das nur in Rücksprache mit einem Arzt oder Alternativmediziners einnehmen.

Zu diesen Gruppen gehören:

  • Schwangere
  • Stillende
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Personen, die mit Cumarin-Antikoagulantien behandelt werden

Fazit

Offensichtlich ist MSM ein wichtiger Baustein für viele Körperfunktionen. Ob nun ein gesunder Mensch natürlichen Schwefel in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zuführen sollte ist jedoch fraglich.

Durch eine gesunde ausgewogene Ernährung mit hochwertigen naturbelassenen Nahrungsmitteln lässt sich der tägliche Schwefel-Bedarf sicherlich abdecken. Gut geeignete Ernährungsformen sind:

In unserem Artikel Ernährungsumstellung – Wie geht das? erklären wir Ihnen wie sie Schritt für Schritt zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kommen. Mit dieser können Sie dann ihren Bedarf an Schwefel sicher gut abdecken.

Liegt bei Ihnen ein Schwefelmangel oder eine der genannten Erkrankungen vor, kann die Aufnahme von Schwefel in Form von MSM als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.

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Beatrice Schmidt
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