Was ist Vitamin E?

Der Begriff Vitamin E umfasst eine Gruppe von ähnlichen Verbindungen, die man auch als Tocopherole bezeichnet.

Sie haben eine antioxidative Wirkung, das heißt, sie können sogenannte freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen) entschärfen, bevor diese die Zellen schädigen.

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, sodass der Körper dieses nur mit Fett aus der Nahrung aufnehmen kann.

Vitamin E und seine Aufgaben im Organismus

Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung kann Vitamin E freie Radikale entschärfen, die zum Beispiel durch Zigarettenrauch, durch UV-Strahlung, aber auch im Rahmen von normalen Stoffwechselreaktionen entstehen.

Darüber hinaus können mithilfe von Vitamin E auch Entzündungsreaktionen abgeschwächt werden. Außerdem schützt das Vitamin unser Gedächtnis und hat einen Einfluss auf das Erinnerungsvermögen. In der Haut kann ein hoher Gehalt an Vitamin E zudem Falten glätten und die Wundheilung verbessern.

Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Vitamin E?

Der tägliche Bedarf an Vitamin E hängt vom Geschlecht bzw. vom Alter ab. Darüber hinaus wird der Bedarf auch von anderen Faktoren wie zum Beispiel Erkrankungen, psychischen Belastungen, Stillzeit oder Schwangerschaft beeinflusst.

Nach den Werten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Tagesbedarf bei Erwachsenen zwischen 12 und 14 mg, bei Stillenden bei etwa 17 mg und bei schwangeren Frauen bei ungefähr 13 mg Tocopherole.

Über eine ausgewogene Ernährung kann man die empfohlene Tagesmenge sehr gut decken, wobei vor allem pflanzliche Produkte viel Vitamin E enthalten. Gute Quellen sind zum Beispiel Süßkartoffeln oder Nüsse.

Achten Sie darauf, dass Vitamin E empfindlich auf Sauerstoff, Licht bzw. wiederholtes Erhitzen ist. Bei der Lagerung von Lebensmitteln, die Vitamin E enthalten, kann sich der Vitamingehalt daher rasch vermindern.

Pflanzliche Öle sollte man aus diesem Grund immer im Dunkeln aufbewahren, darüber hinaus sollte man sie auch nicht mehrmals erhitzen.

Wie kommt es zu einem Vitamin-E-Mangel?

Be einem gesunden Menschen tritt ein Vitamin-E-Mangel nur sehr selten auf. Wer sich vielseitig und ausgewogen ernährt, kann einem Defizit sehr gut vorbeugen.

Eine Unterversorgung kann aber bei einer gestörten Fettverdauung oder bei einer extrem fettreduzierten Ernährung auftauchen. Symptome treten meistens aber erst nach mehreren Jahren auf, wobei es dann zu:

  • Durchblutungsstörungen,
  • Muskelschwäche,
  • Abwehrschwäche,
  • Netzhauterkrankungen,
  • unwillkürlichem Zittern kommen kann.

Wie kann eine Vitamin-E-Überdosierung erkannt werden?

Ein Überschuss an Vitamin E ist praktisch nicht möglich, da man keine derart große Menge an Lebensmitteln, die Vitamin E enthalten, aufnimmt. Werden allerdings Vitamin-E-Präparate über einen längeren Zeitraum eingenommen, so können Nebenwirkungen beispielsweise folgende Symptome auftreten:

  • Übelkeit
  • Durchfall
  • erhöhtes Blutungsrisiko

Quellen:


Ein paar Worte zum Thema Nahrungsergängzungsmittel

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