Vitamin C – Alles was wichtig ist

Erfahren Sie alles Wichtige über natürliches Vitamin C und synthetisch hergestelltes Vitamin C (Ascorbinsäure). Wie es wirkt, in welchen Nahrungsmitteln es enthalten ist.

Was ist Vitamin C?

Natürliches Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Der menschliche Körper kann diesen Vitalstoff nicht selber herstellen, er muss dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Es:

  • ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt.
  • ist wichtig für das Immunsystem.
  • unterstützt die Aufnahme von Eisen.
  • ist an der Bekämpfung freier Radikale beteiligt.
  • strafft das Bindegewebe.

Außerdem beugt es Erkrankungen im Immunsystem, wie beispielsweise Erkältungen, vor und unterstützt den Körper beim Gesund werden, wenn Sie bereits erkrankt sind.

Wieviel Vitamin C benötigt der Körper?

Der durchschnittliche Tagesbedarf ist unter anderen abhängig von Alter und Geschlecht. Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lauten:

  • 19 Jahre und älter, Männer: 110 mg/Tag
  • 19 Jahre und älter, Frauen: 95 mg/Tag
  • Schwangere: 105 mg/Tag
  • Stillende: 125 mg/Tag
  • Raucher, Männer: 155 mg/Tag
  • Raucher, Frauen: 135 mg/Tag

Die  vollständigen Referenzwerte der finden Sie auf der Homepage der DGE.

Der Bedarf an Vitamin C erhöht sich, wenn Sie:

  • krank sind.
  • viel Stress haben.
  • Medikamente einnehmen.
  • Hormonpräparate, wie bspw. die Antibaby-Pille, einnehmen

Wissenschaftler der orthomolekularen Medizin gehen davon aus, dass die Angaben der DGE deutlich zu gering sind. Sie kommen weltweit zu der Ansicht, dass die Einnahme von 500 Milligramm Vitamin C pro Tag optimal wäre, um die Grundversorgung mit diesem wichtigen Vitalstoff zu gewährleisten.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin C?

Insbesondere in frischem Obst und Gemüse ist Vitamin C enthalten. Besonders sind bei Obst folgende Sorten erwähnenswert

  • Acerola Kirche
  • Hagebutte
  • Sanddornbeeren
  • Schwarze Johannesbeeren
  • Kiwis
  • Erbeeren
  • Zitronen

Beim Gemüse sind diese Sorten besonders nennenswert:

  • Rote Paprika
  • Brokkoli
  • Meerrettich
  • Rosenkohl
  • Grünkohl
  • Blumenkohl
  • Kohlrabi
  • Spinat
  • Rotkohl

Da Vitamin C sehr empfindlich ist, ist der echte Gehalt in der Nahrung davon abhängig in welchem Reifegrad das Obst und Gemüse geerntet wurde, wie lang die Transportwege waren, wie lange die Ware gelagert wurde und zu guter Letzt, wie schonend die Zubereitung der Nahrungsmittel erfolgt ist.

Im schlechtesten Fall gehen 100% des Vitamin C verloren, weil zum Beispiel die Hitze beim Kochen zu hoch war. Im Schnitt können Sie davon ausgehen, dass etwa 30% des ursprünglich enthaltenden Vitamin C bei der Zubereitung verloren gehen.

Vitamin C – Mangel erkennen

Typische Merkmale eines Mangels sind unter anderen:

  • Dauerhafte Müdigkeit
  • Häufig krank / schwaches Immunsystem
  • Schlechte Wundheilung
  • Schwäche
  • Zahnfleischbluten

Im schlimmsten Fall kann es bei Kindern zur Moeller-Barlow-Krankheit führen und bei Erwachsenen zu Skorbut.

Reicht die Versorgung mit Vitamin C über die Nahrung nicht aus, kann es sinnvoll sein über ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel die Vitamin C Zufuhr zu erhöhen.

Um das für Sie passende Präparat zu finden, lesen Sie unseren Beitrag: Produktvergleich Vitamin C Präparate.

Vitamin C – Überdosierung

Für natürliches Vitamin C sind keine Hypervitaminosen bekannt.

Allerdings kann eine Zufuhr von 3 bis 4 mg des Vitamins pro Tag zu starkem Durchfall oder auch zu Nierensteinen oder anderen Nierenschäden führen. Auch kann durch eine Überdosierung die Eisenaufnahme stark erhöht werden, was wiederum zu einem Überschuss an Eisen im Körper führen kann.

Ernährungsempfehlungen

Damit Sie weder in eine Unterversorgung mit Vitamin C noch in eine Überversorgung geraten, empfehlen wir Ihnen eine gesunde und vollwertige Nahrung. Besonders hierfür geeignet sind:

Sofern Sie gesund und munter sind, benötigen Sie keine zusätzlichen Vitamine in Form von Präparaten. Sollten Sie jedoch rauchen, Medikamente einnehmen, Schwanger sein, Stillen oder gerade mit einer Krankheit kämpfen, können Sie zumindest zeitweise mit Hilfe der genannten Präparate die Zufuhr von Vitamin C erhöhen.


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