Gesund Essen | Zink – Das lebenswichtige Spurenelement

Zink – Das lebenswichtige Spurenelement

Zink gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen. Es kann vom Körper selbst nicht hergestellt werden. Es muss daher über die Nahrung zugeführt werden.

Auch hat der Körper keine Möglichkeit, Zink über einen längeren Zeitraum zu speichern.

Zu finden ist Zink im menschlichen Körper vor allen Dingen in den Haaren, der Haut, den Augen, den Knochen, den männlichen Geschlechtsorganen und der Leber.

Welche Aufgaben übernimmt Zink im menschlichen Körper?

Zink ist für verschiedene körperliche Prozesse wichtig.

So ist es beteiligt an der Wundheilung, dem Wachstum und der Immunabwehr. Es ist wichtig für die Zellteilung und beteiligt an antioxidativen Prozessen.

Gleichzeitig kann es eine Senkung des Blutzuckerspiegels herbeiführen. Darüber hinaus unterstützt es die Bildung von Hämoglobin, Spermien und Hormonen.

Auch hilft es bei der Übertragung von Kohlendioxid und Sauerstoff im Bereich der Blutbahnen.

Wie hoch ist der Zinkbedarf?

Der tägliche Zinkbedarf richtet sich nach dem Geschlecht und der Ernährungsweise.

Bei einer niedrigen Phytatzufuhr sollten Männer täglich 11 mg und Frauen täglich 7 mg Zink einnehmen.

Bei einer mittleren Phytatzufuhr erhöhen sich die Werte auf 14 mg für Männer und 8 mg für Frauen.

Unter einer hohen Phytatzufuhr benötigen Männer 16 mg und Frauen 10 mg Zink.

In Schwangerschaft und Stillzeit besteht zudem ein erhöhter Bedarf an Zink.

Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung haben Sie eine ausreichende Versorgung mit Zink und Phytat im optimalen Verhältnis.

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In welchen Nahrungsmitteln ist Zink enthalten?

Zink ist vor allen Dingen in Fleisch. Auch andere tierische Lebensmittel wie Eier und Käse sind sehr zinkhaltig.

Darüber hinaus finden Sie Zink auch in Fisch und Meeresfrüchten. Besonders Austern haben einen hohen Zinkgehalt.

Aber auch Haferflocken, Linsen, Nüsse, Sojabohnen, grüne Erbsen, Sonnenblumenkerne, Hirse, Weizenmischbrot und Weizenkleie sind reich und Zink.

Zinkmangel

Ein Zinkmangel ist grundsätzlich sehr selten und meist Symptom einer anderen Grunderkrankung.

Liegt ein Zinkmangel vor, kann es zu einer gestörten Wundheilung und Entzündungen im Bereich der Haut kommen. Auch kann sich eine erhöhte Infektanfälligkeit einstellen.

Zudem können Betroffene an Appetitlosigkeit und Haarausfall leiden. Darüber hinaus kann es zu Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen kommen.

Besonders Vegetarier oder Veganer laufen Gefahr, einen Zinkmangel zu entwickeln.

Zink-Überdosierung

Der Zinküberschuss tritt häufiger auf. Er entsteht besonders dann, wenn Zink über zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird.

Im Falle einer Zink-Überdosierung kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. Diese zeigen sich durch

  • Bauchkrämpfe
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • oder auch einen metallischen Geschmack.

Es kann zudem zu einer verminderten Aufnahme von Kupfer kommen. Dies wiederum hat neurologische Störungen oder auch eine Blutarmut zur Folge.


Quellen:


Alkohol, Ballaststoffe, Biotin, Calcium, Chlorid, Chrom, Eisen, Energielieferanten, Fett, Fettstoffwechsel, fettlösliche Vitamine, Fluorid, Folat, Grundumsatz, Hemizellulose, Jod, Magnesium, Mengenelemente, Molybdän, MSM-natürlicher Schwefel, Natrium, Nährstoffe, Niacin, Nickel, Oligofructose, Oligosaccharide, Pektin, Phosphor, Proteine, Raffinose, Rubidium, Selen, Silicium, Spurenelemente, Stachyosen, Stärke, Strontium, Triglyceride, Ultraspurenelemente, Vanadium, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B12 (Cobalamine), Vitalstoffe, Vitalstoffmangel, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K, Wasser, wasserlösliche Vitamine, Zellulose, Zink


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