16. Juli 2020

Was ist Vitamin A (Retinol), Beta-Carotin?

Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Es kommt ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln vor.

Beta-Carotin (auch ß-Carotin genannt) und andere Carotinoide sind die Vorstufe vom Vitamin A. Diese sind in pflanzlichen Nahrungsmitteln zu finden.

Damit Vitamin A vom Körper aufgenommen und überall hin transportiert werden kann, benötigt es Fett.

Der Körper kann Vitamin A in körpereigenen Depots speichern. Zu diesen Depots gehört die Leber.

Welche Aufgaben hat Vitamin A?

Vitamin A ist von essentieller Bedeutung für:

  • das Wachstum
  • die Entwicklung von Zellen und Geweben
  • das Immunsystem

In seiner aktiven Form reguliert es den Aufbau, das Wachstum und die Funktion von Haut und Schleimhäuten.

Vitamin A wird auch als das Augenvitamin bezeichnet, da neben den zuvor genannten Funktionen auch Aufgaben im Sehzentrum übernimmt.

Wieviel Vitamin A braucht der Körper?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht bei Ihren Zufuhrempfehlungen nicht direkt von Vitamin A, sondern vom Retinol-Äquivalent.

Vitamin A / Retinol Zufuhrempfehlung der DGE
Vitamin A – Zufuhrempfehlung (DGE)

1 mg Retinol Äquivalent = 1 mg Vitamin A (Retinol) = 6 mg Beta-Carotin (Provitamin A)

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In welchen Nahrungsmitteln ist Vitamin A?

Tierische Nahrungsmittel enthalten Vitamin A, pflanzliche Nahrungsmittel enthalten ß-Carotin und andere Carotinoide.

Besonders viel Vitamin A ist in:

Vitamin A haltige Lebensmittel
10 Lebensmittel mit Vitamin A / Beta-Carotin
  • Leber
  • Grobe Leberwurst
  • Petersilie
  • Wirsing
  • Dill
  • Möhren / Karotten
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Getrocknete Aprikosen
  • Geräucherter Aal
  • Feldsalat
  • Chicorée
  • Rote Paprika

An welchen Symptomen erkennen Sie ein Vitamin A Mangel?

Vitamin A -Mangel kommt in den westlichen Industrieländern nur sehr selten vor. In Ländern mit Mangelernährung und Hungersnöten jedoch recht häufig.

Ein anfänglicher Vitamin A – Mangel lässt sich im Blut nur schwer nachweisen. So kann es sein, dass die Vitamin A Konzentration im Blut noch sehr hoch, das Depot in der Leber jedoch schon ausgeschöpft ist.

Symptome für einen Vitamin A Mangel können sein:

  • brüchige, langsam wachsende Finger- und Fußnägel
  • Appetitmangel
  • Haut- und Schleimhautveränderungen
  • schlechtes Dämmerungssehen
  • Nachtblindheit
  • häufige Infektionen, insbesondere der Atemorgane

Einige dieser Symptome treten auch bei einem Mangel an anderen Vitalstoffen auf. Wen Sie den Verdacht einer Vitamin A Unterversorgung haben, suchen Sie bitte ärztlichen Rat.

Wird der Mangel bestätigt, können Sie mit einem hochwertigen Vitalstoffpräparat und gesunder Vollwertkost das Defizit beheben.

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An welchen Symptomen erkennen Sie eine Vitamin A Überdosierung?

Eine Überdosierung von Vitamin A über die tägliche Ernährung ist nahezu unmöglich. Nehmen Sie jedoch ein Nahrungsergänzungsmittel mit hochdosiertem Vitamin A kann es zu einer Überdosierung kommen.

Eine einmalige Überdosierung können Sie erkennen an:

  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen

Wenn Sie diese Symptome an sich feststellen und Vitamin A in Form einen Nahrungsergänzungsmittels zu sich nehmen, nehmen Sie Kontakt mit ihrem Arzt / Ihrer Ärztin auf und setzen Sie das Präparat am besten sofort ab.

Kommt es zu einer dauerhaften Vitamin A Überdosierung, müssen Sie mit folgenden Schädigungen rechnen:

  • Milz- und Lymphdrüsenschwellungen
  • Vergrößerung der Leber
  • Veränderungen am Skelett
  • Wachstumsstörungen bei Kindern
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Bei welchen Erkrankungen hilft Vitamin A?

Vitamin A kann in Form von Nahrungsergänzungsmittel den Heilungsprozess bestimmter Erkrankungen unterstützen. Zu den Erkrankungen und Störungen zählen:

  • Nachtblindheit
  • Störungen von Knochen- und Zahnentwicklungen
  • Hauterkrankungen, wie Akne
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Infektionserkrankungen der Atemwege
  • Masern

Bitte führen Sie keine eigenmächtigen Therapien durch und besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin über den Sinn der Vitamin A Einnahme und über die korrekte Dosierung des Präparates.

So vermeiden Sie eine entsprechende Überdosierung und vermindern die Gefahr von Wechselwirkungen mit Medikamenten.

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