25. März 2020

11 Tipps zur Stärkung des Immunsystems

Auf natürliche Weise das Immunsystem stärken. Geht das?

Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen zu einem starken Immunsystem zu gelangen. ein starkes Immunsystem schütz sie vor Krankheiten.

Inhalt

Was ist das Immunsystem?

Das Immunsystem ist das körpereigene Abwehrsystem. Es zerstört fehlerhafte/kranke Zellen und bekämpft Krankheitserreger.

Typische Krankheitserreger sind:

  • Viren (z.B. Corona und Grippe/Influenza-Viren)
  • Bakterien
  • Pilze
  • Parasiten
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Immunsystem stärken / Krankheiten verhindern – Unsere 11 Tipps

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihr Immunsystem zu stärken und Krankheiten vorzubeugen.

Hierzu zählen:

  1. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung
  2. Richtig und ausreichend trinken
  3. Genussgifte verringern / vermeiden
  4. Sonne tanken / Natürliches Vitamin D
  5. Sport / Bewegung
  6. Stress vermeiden / reduzieren
  7. Regelmäßig Lüften
  8. Gesundes Schlafverhalten
  9. Wechselbäder
  10. Lachen
  11. Körperkontakt

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Punkten finden Sie in den nachfolgenden Absätzen.

1. Mit Ernährung das Immunsystem stärken

Damit Ihre Abwehrkräfte richtig funktionieren, benötigen sie Futter. Dieses Futter besteht aus:

Zu den Energielieferanten gehören gesunde Kohlenhydrate inklusive Ballaststoffen sowie hochwertige Fette und Eiweiße.

Die Vitamine werden unterteilt in fettlösliche (A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine (B1-12, C).

Zur Gruppe der Mengenelemente gehören: Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium.

Eisen, Jod, Fluorid, Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän, Kobalt und Nickel gehören zu den Spurenelementen.

Um ihren Körper mit all diesen Stoffen gut zu versorgen, reicht in der Regel eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Besonders gut geeignete Ernährungsformen sind die:

Welche Nahrungsmittel sind besonders gut für das Immunsystem?

Generell gilt: Je bunter und abwechslungsreicher Ihre Ernährung ist, umso besser stärken Sie Ihre Abwehrkräfte.

Einige Lebensmittel sind aufgrund Ihrer Zusammensetzung wahre „Booster“ für Ihr Immunsystem.

Zu diesen Immun-Boostern gehören:

Stärken Vitalstoffpräparate das Immunsystem?

Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können Sie ihre Abwehrkräfte mit natürlichen Vitalstoffpräparaten unterstützen.

Besonders empfehlenswert sind die Präparate:

Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel ersetzten keine gesunde Ernährung. Sie dienen lediglich der Unterstützung Ihres Körpers.

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Fastenkuren und Darmreinigung

Zusätzlich zu einer vollwertigen Ernährung können sie Ihren Körper auch mit weiteren Maßnahmen unterstützen. Hierzu gehören das Fasten und die Darmreinigung.

Verschiedene Fastenmethoden stellen wir ihnen in unseren Beiträgen: Intervallfasten und Buchinger Fasten vor.

Informationen zur Darmsanierung finden Sie in unserem Artikel: Die natürliche Darmreinigung.

2. Richtiges Trinkverhalten

Wenn Sie zu wenig trinken, trocknen unter anderen Ihre Schleimhäute aus. Ausgetrocknete Schleimhäute sorgen dafür, dass Sie anfälliger sind für Angriffe von Viren und Bakterien.

Trinken Sie jedoch ausreichend, ist Ihr Körper besser dazu in der Lage schädliche Viren und Bakterien abzutransportieren.

Die besten Flüssigkeitslieferanten für Ihre körpereigene Abwehr sind:

  • Wasser, ohne Kohlensäure
  • Ungesüßte Kräuter- und Früchtetees
  • Saftschorlen (maximal 1/3 Saft, der Rest stilles Wasser)

Der genaue Flüssigkeitsbedarf ist abhängig von Alter, Geschlecht, körperliche Belastung, Umwelteinflüsse und dem Körpergewicht.

Orientieren können Sie sich an der Formel:

Körpergewicht in kg x 0,03 = Flüssigkeitsbedarf pro Tag in Liter

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3. Genussgifte sind schlecht für die Körperabwehr

Alkohol, Nikotin, übermäßiger Kaffeekonsum und einfache Kohlenhydrate wie Zucker und Weißmehlprodukte sind Gift für Ihr Immunsystem!

Insbesondere Nikotin hat eine direkte Auswirkung auf Ihre Gesundheit.

  • Ihre Schleimhäute trocknen aus.
  • Entzündungsprozesse werden gefördert.
  • Das natürliche Reinigunssystem der Lungen wird behindert.

Wenn Sie nicht ganz auf diese Genussgifte verzichten wollen, empfehlen wir Ihnen dennoch, diese auf ein Minimum zu senken.

4. Tanken Sie viel Sonne / Sorgen Sie für ausreichend Vitamin D

Bewegung an der frischen Luft hilft Ihnen dabei:

  • Stress zu reduzieren.
  • den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
  • Vitamin D zu bilden.

Vitamin D reguliert unter anderen das Immunsystem. Ist Ihr Körper nur unzureichend mit Vitamin D versorgt, sind Sie anfälliger für Infektionskrankheiten.

Woran Sie einen Vitamin D Mangel erkennen, haben wir ausführlich in unserem Ernährungslexikon beschrieben. Sie finden alle Informationen in dem Beitrag: Was ist Vitamin D?

Damit der Körper Vitamin D produzieren kann, benötigt er Sonnenlicht. Je mehr Sonne Ihre Haut bekommt, umso stärker die Vitamin D Produktion.

Außerdem können Sie ihren Körper mit Hilfe gesunder Nahrungsmittel Vitamin D zuführen. Auch hier gilt: Je abwechslungsreicher und bunter die Ernährung, desto besser die Versorgung mit Vitamin D.

Wenn Sie nicht in der Lage sind, ihren Vitamin D Bedarf über die Sonne und über Ihre Ernährung abzudecken, können Sie mit Hilfe von hochwertigen Präparaten Ihren Bedarf aufstocken.

Besonders empfehlen können wir ihnen die Vitamin D3 Tropfen* der Firma BioProphyl.

5. Mit Bewegung das Immunsystem stärken

Ausdauersport hat positive Auswirkungen auf Ihr Immunsystem. Beliebte Sportarten sind:

  • Joggen
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Walken

Im Idealfall treiben Sie an fünf Tagen pro Woche mindestens 30 Minuten Sport. Neben Ausdauertraining, können Sie auch Kraft-, Koordinations- und Gleichgewichtsübungen in Ihr Programm einbinden.

Achten Sie darauf, dass Sie sich anstrengen, aber nicht überanstrengen. Eine Überanstrengung hat einen entgegengesetzten Effekt auf das Immunsystem.

Durch eine Überanstrengung steigen die Abwehrzellen in Ihrem Körper an. Kommt der Körper dann zur Ruhe, werden die Abwehrzellen schnell wieder abgebaut.

Es sind nach einer Überanstrengungsphase sogar weniger Abwehrzellen vorhanden als vorher. Dieser Zustand führt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit.

Treiben Sie jedoch moderaten Sport, ohne sich zu überanstrengen, steigt die Anzahl der Abwehrzellen in Ihrem Körper, ohne, dass diese anschließend abgebaut werden.

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6. Vermeiden / reduzieren Sie Stress

Stress schwächt das Immunsystem. Chronischer Stress führt zu Erschöpfungszuständen. Beides führt dazu, dass Sie anfälliger sind für die Angriffe von Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten.

Unser Tipp:

  • Vermeiden Sie Stresssituationen, so gut es geht.
  • Entspannen Sie sich regelmäßig

Gute Entspannungsmöglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Meditation
  • Autogenes Training
  • Yoga

Auch progressive Muskelentspannung hilft Ihnen, durch den Wechsel von Spannung und Entspannung, beim Stressabbau:

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Anleitung: Progressive Muskelentspannung

7. Regelmäßiges Lüften

Lüften sie mindestens dreimal täglich für etwa zehn Minuten Ihre Räumlichkeiten durch. So ist die Luftfeuchtigkeit auf einem angenehmen Niveau und Ihre Schleimhäute werden es Ihnen danken.

Insbesondere in der Heizperiode ist die Zimmerluft sehr trocken. Trockene Luft trocknet Ihre Schleimhäute aus. Ausgetrocknete Schleimhäute werden schlecht durchblutet und sind anfällig für Krankheitserreger.

8. Mit Schlaf das Immunsystem stärken

Sieben bis acht Stunden Schlaf pro Tag, sorgen dafür, dass ihr Körper sich erholen kann. In dieser Erholungsphase werden unter anderen neue Abwehrzellen produziert.

Wer zu wenig schläft, ist häufiger krank. Außerdem sorgt Schlafmangel für einen schnellen Abbau der Abwehrzellen.

Schlafmangel erkennen Sie unter anderem an einer verminderten Leistungsfähigkeit und mangelnder Konzentration.

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9. Wechselbäder

Wechselbäder verbessern die Durchblutung von Muskeln und Gefäße. Sind Muskeln und Gefäße gut durchblutet, kommen die Immunzellen besser an die Orte, wo die Krankheitserreger eindringen.

Die einfachste Methode, ein Wechselbad durchzuführen ist während der täglichen Dusche. Hierbei drehen Sie das warme Wasser zum Abschluss auf Kalt. Danach trocknen Sie sich gut ab.

10. Lachen stärkt das Immunsystem

Sie kennen bestimmt das Sprichwort: Lachen ist die beste Medizin.

Lachen stärkt auch das Immunsystem. Beim Lachen werden Glückshormone ausgeschüttet. Durch die Beanspruchung vieler Muskeln, wird die Durchblutung im Körper angeregt.

Lachen bringt Ihren ganzen Körper in Schwung und stärkt dabei Ihre Abwehrkräfte.

11. Mit Körperkontakt das Immunsystem stärken

Körperkontakt, Schmusen und Streicheleinheiten stärken die Abwehrkräfte. Wie auch beim Lachen werden hierbei Glückshormone im Körper gebildet, die dem Körper helfen, sich besser zur Wehr zu setzen.

Wer regelmäßig küsst, tauscht mit seinen Partner*innen regelmäßig etwa 4.000 Keime aus. Dieser Austausch trainiert die Abwehrkräfte.

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Handhygiene und Husten-Etikette

Der beste Schutz vor Viren, Bakterien und Co. ist eine ordentliche Handhygiene und Hustenetikette.

Mit den nachfolgenden Maßnahmen schützen Sie nicht nur sich, sondern auch andere vor ansteckenden Krankheiten, wie dem Coronavirus:

  • Waschen Sie sich gründlich die Hände. Die Hände:
    • nass machen
    • 20 Sekunden mit Seife einschäumen
    • gründlich mit klarem Wasser spülen
    • gut abtrocknen
  • Das Händewaschen erfolgt:
    • Vor dem Essen.
    • Nachdem Sie ein Tier angefasst haben.
    • Nach dem Toilettengang.
    • Nach dem Naseputzen.
    • Wenn Sie ihr zu Hause betreten.
  • Fassen Sie sich mit Ihren Händen nicht ins Gesicht.
  • Geben Sie in der Erkältungs-, Grippe und Corona-Zeit niemanden die Hand.
  • Verwenden Sie zum Naseputzen ein Papiertaschentuch und werfen Sie es nach der Benutzung in den Müll. Danach: Hände waschen.
  • Husten und Niesen Sie in ihre Armbeuge, weggedreht von anderen Menschen.
  • Gehen Sie nicht zur Arbeit, wenn Sie sich krank fühlen, sondern arbeiten Sie im Zweifel und nach Möglichkeit von zu Hause aus
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Anleitung: Richtige Handhygiene (MedUni Wien)

Rezepte zur Stärkung des Immunsystems

Im folgenden Absatz haben wir Ihnen drei einfache Rezepte mit Nahrungsmitteln zusammengestellt, die ihnen gezielt bei der Stärkung Ihrer Abwehrkräfte helfen sollen.

Der Klassiker: Frischer Zitronensaft

Pressen Sie eine Zitrone aus und gießen Sie den Zitronensatz mit etwa 250 ml lauwarmen Wasser auf.

Durch das warme Getränk regen Sie die Verdauung an. Außerdem versorgen Sie ihren Körper mit Kalzium, Kalium, Vitamin C, Pektin, Eisen und Vitamin A.

Salbeitee

Gießen Sie den Tee mit 100 Grad heißem Wasser auf und lassen Sie ihn 5 Minuten ziehen. Verwenden Sie entweder frische oder getrocknete Kräuter. Ab Besten in Bio-Qualität.

Die ätherischen Öle im Salbei beruhigen die Schleimhäute und wehren Krankheitserreger ab. Zudem erweitert es die Bronchien. Das Durchatmen und Abhusten von Schleim wird entsprechend erleichtert.

Ingwertee mit Honig

Schneiden Sie ein Stück Ingwer von etwa 2 cm in kleine Stücke. Übergießen sie den Ingwer mit 250 ml heißem Wasser. Lassen Sie das Getränk auf Trinktemperatur abkühlen. Nun wird noch ein Teelöffel Honig untergerührt.

Fazit

Wenn Sie unsere Tipps beherzigen und es schaffen (zumindest einen Teil) davon umzusetzen, tun Sie viel für Ihr Immunsystem.

Mit gestärkten Abwehrkräften kommen Sie gut durch die Erkältungs- und Grippezeit. Sie helfen ihrem Körper dabei sich besser gegen unbekannte Krankheitserreger, wie einem Coronavirus zur Wehr zu setzten.