Linsensuppe

Linsensuppe

Zutaten für 1 Portion:

300 ml Wasser

75 g Rote Linsen

1 weiße Zwiebel

2 mittelgroße Kartoffeln

30 g Margarine (Bio)

1/2 TL Kurkuma

Kräutersalz

schwarzer Pfeffer

1 EL Reissirup

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und fein hacken. – Kartoffeln schälen und klein würfeln. – Linsen waschen und abtropfen lassen.

Margarine in einer guten beschichteten Pfanne erhitzen, Linsen Zwiebeln und Kartoffeln darin anbraten, mit Kurkuma würzen, mit dem Wasser ablöschen und alles zusammen etwa 20 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Die Suppe mit Kräutersalz, Pfeffer und etwas Reissirup würzen.

Anmerkung:

Diese Suppe ist für mich Fast Food in Gesund. Ist sie erst einmal vorbereitet und köchelt vor sich hin, kann ich in der Zwischenzeit etwas anderes tun. Daher eignet sich die Suppe gut als Abendessen nach der Arbeit. Dann heißt es einfach: Vorbereiten, köcheln lassen und in der Zwischenzeit andere Dinge tun, wie zum Beispiel duschen und in bequeme Kleidung schlüpfen.

Wissenswertes:

Rote Linsen sind sehr reich an sekundären Pflanzenstoffen, B-Vitaminen und Eisen. Sie versorgen den Körper auf äußerst gesunde Weise mit viel Eiweiß, Ballaststoffen und hochwertigen Kohlenhydraten. Aufgrund dieser Zusammensetzung wirken sie sich positiv auf den Stoffwechsel aus, stärken das Immunsystem, regen die Blutbildung an und können durch die sekundären Pflanzenstoffe vor Krebs schützen.

Die Kartoffel gibt es nahezu das ganze Jahr, entweder als Frisch- oder als Lagerware. Sie enthält unter anderen Vitamin C, so ziemlich alle B-Vitamine, Magnesium, Natrium und Kalium. Außerdem liefert sie hochwertige Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

Zwiebeln sind vollgepackt mit vielen unterschiedlichen Vitalstoffen. Man findet kaum ein Lebensmittel welches in Großmutters-Hausapotheke so häufig vorkommt. Sie können dank der vielen Antioxidantien vor Krebs schützen, wirken entzündungshemmend und werden bei allerlei Krankheiten des Körpers eingesetzt. Außerdem unterstützen sie den Körper bei Entgiftungsvorgängen, sorgen für eine bessere Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus und können somit Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen.

Kurkuma ist nicht nur lecker, sondern hat auch viele positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. So wirkt Kurkuma beispielsweise entzündungshemmend und krebsschützend. Auch wird es in der Traditionellen Chinesischen Medizin zur Bekämpfung vieler Herz-Kreislaufkrankheiten eingesetzt und auch bei der Behandlung von Alzheimer und Altersdemenz. Am Besten wirkt Kurkuma in Kombination mit Pfeffer, da es dann seine volle Wirkung im Körper entfalten kann.

Schwarzer Pfeffer wirkt anregend auf das gesamte Herz-Kreislaufsystem und hat positive Auswirkungen auf den Magen-Darmtrakt. Außerdem regt er die Funktion der Bauchspeicheldrüse an und sorgt auf diese Weise dafür, dass Kohlenhydrate besser verstoffwechselt werden können.

Reissirup ist für mich die Zuckeralternative schlechthin. Er enthält keine Fructose und ist daher auch für Menschen geeignet, die eine Fructoseintolleranz haben. Die Süßkraft liegt bei etwa 80% im Vergleich zu Zucker. Reissirup enthält neben vielen anderen gesunden Bestandteilen auch Eisen, Kalium und Magnesium.

Eure:

Beatrice Schmidt, Ernährungsexpertin, Bloggerin und Fachbuchautorin von:

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Beatrice Schmidt ist zertifizierte Ernährungsberaterin mit Herzblut. Sie schreibt Fachartikel, Ratgeber und Kochbücher für die vegane und glutenfreie Küche.

Auf vielen Veggie-Messen kann man ihr beim Kochen auf den Showbühnen zu schauen und mit etwas Glück sogar mit machen.

Hier geht es zu ihren Büchern.
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