Gesund essen – so funktioniert das basische Fasten

BasenfastenIm Zuge der Umstellung auf eine basische Ernährungsweise – also dem gezielten Verzicht auf säurebildende Nahrungsmittel – empfiehlt sich eine Basenkur. Dabei wird der Organismus entschlackt, einer eventuell bereits bestehenden Übersäuerung entgegengewirkt und das wichtige Säure-Basen-Verhältnis optimiert. Denn wie Experten bemerken, führt die heutige Ernährungsweise dazu, dass durch den Stoffwechsel produzierte Säuren nicht mehr durch einen genügenden Basenvorrat ausgeglichen werden können. Somit kippt der pH-Wert im Körper in ein saures Milieu und entsprechende Beschwerden treten auf. Um den Ausgleich mittels des Basenfastens richtig umzusetzen, müssen jedoch einige Regeln befolgt werden.

Nahrungsmittel und Zubereitungsarten

Die wichtigsten Nahrungsmittel während einer Basenkur sind Obst und Gemüse, dicht gefolgt von Salat, Kräutern, Pilzen und Kartoffeln. Verzichtet werden sollte hingegen auf Milch- und Eiprodukte, ebenso wie auf Fisch, Fleisch und Getreideprodukte. Auch Hülsenfrüchte gelten als säurebildend und sollten beim Basenfasten nicht auf den Tisch kommen.

Damit der Körper in der Zeit des Basenfastens so gut wie möglich entlastet wird, sollten die Lebensmittel möglichst schonend zubereitet werden. Ideal sind deshalb gegarte oder gedünstete Mahlzeiten – die Anschaffung eines Dampfgarers, mit dem das ganz einfach geht, kann sich für die basische Ernährungsweise also wirklich lohnen. Rohkost sollte übrigens maximal bis zum Nachmittag auf den Tisch kommen, danach nur Gekochtes beziehungsweise Gedünstetes. Wichtig ist dabei, pro Mahlzeit nur maximal vier verschiedene, frische Lebensmittel zu verwenden, um auch dadurch den Körper zu entlasten. Außerdem sollte darauf geachtet werden, nur reifes Obst und Gemüse zu verarbeiten.

Ideal ist auch die Zubereitung als Suppe: Da sich nahezu alle Gemüse- und Kräutersorten für diese Verarbeitung eignen, ist die Bandbreite riesig, aus der sich leckere, magenschonende Suppengerichte zubereiten lassen.

Eine genaue Einteilung der Lebensmittel in sauer und basisch gibt die Seite Saeure-basen-ratgeber.de.

Viel Flüssigkeit aufnehmen

Um optimal zu entschlacken, sollten am Tag rund drei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Als basische Getränke empfehlen sich vor allem Mineralwasser, Kräutertee und Grüner Tee. Auch das Suppenfasten trägt natürlich zum Flüssigkeitshaushalt bei, ebenso wie das Ersetzen der ein oder anderen festen Mahlzeit durch einen gehaltvollen basischen Smoothie. Folgende Smoothie-Variationen sind dafür unter anderem empfehlenswert:

  • Avocado-Smoothie: eine halbe Avocado, 1 Apfel, 1 Stange Sellerie, 1 Banane, etwas frischer Spinat, etwas Wasser
  • Spinat-Heidelbeer-Smoothie: frischer Spinat, eine Handvoll Blaubeeren, eine halbe Banane, etwas Getreidedrink
  • Mango-Rote-Beete-Smoothie: 1 Mango, 5 Blätter Rote Beete, 3 Blätter Schwarzkohl, 1 Banane, 2 Clementinen, etwas Wasser
  • Feldsalat-Pflaumen-Smoothie: 1 Handvoll Feldsalat, 2 Handvoll Pflaumen, 3 Äpfel, etwas frischer Spinat, Zitronensaft, etwas Wasser

Basenfasten ist die Ernährung mit schonend zubereiteten basischen Lebensmitteln. Das dient zur Entschlackung des Körpers und zur Bekämpfung einer chronischen Übersäuerung – und ist die empfehlenswerte Variante, um die Ernährung langfristig umzustellen und ein optimales Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten.

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Beatrice Schmidt ist zertifizierte Ernährungsberaterin mit Herzblut. Sie schreibt Fachartikel, Ratgeber und Kochbücher für die vegane und glutenfreie Küche.

Auf vielen Veggie-Messen kann man ihr beim Kochen auf den Showbühnen zu schauen und mit etwas Glück sogar mit machen.

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