Brot, glutenfrei

Da mir dieses Rezept empfohlen wurde, ich es aber noch nicht selbst getestet habe, gibt es hierzu noch kein Foto. Es folgt aber demnächst.

Zutaten:

400 g Buchweizenmehl

50 g gemahlener Amaranth

100 g gemahlener Naturreis

100 g Mandeln, gemahlen

1 Pk. Trockenhefe (z.B. von BioVegan)

1 TL Reissirup

2 TL Salz

700 ml Mineralwasser, spritzig

je 1 TL Kümmel, Fenchel und Koriander

Je 2 EL Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen

Zubereitung:

  • Erst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermengen.
  • Dann das Wasser mit den Reissirup hinzugeben und alles gut durchrühren.
  • Abgedeckt und an einem warmen (30-40 Grad) Ort gehen lassen.
  • Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 30 cm) geben, glatt rütteln und weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Das Brot in den kalten Backofen schieben, die Temperatur auf ca. 170 Grad einstellen und etwa 70 Minuten backen.
  • Vor dem Verzehr etwa 12 Stunden ruhen lassen.

Anmerkung:

Glutenfreies Brot braucht viel Zeit und Geduld. Wer sich dieses Brot machen möchte, sollte es einen Tag vorher planen und mit den Vorbereitungen beginnen. Aber ich denke, dass sich der Aufwand sicher lohnt.

Wissenswertes:

Ungeschälter Naturreis ist in erster Linie Lieferant hochwertiger Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Sowohl der Fett- als auch der Eiweißgehalt sind relativ niedrig. Ganz nebenbei liefert er noch ein wenig Eisen und auch etwas Natrium.

Buchweizen enthält viele Vitalstoffe. Besonders hervorzuheben ist der Gehalt an B-Vitaminen und Vitamin E, hinzu kommen noch Kalium, Phosphor und Mangan in erheblichen Mengen. Auch ist es besonders reich an lebenswichtigen Eiweißen.

Amaranth enthält wie Buchweizen viele B-Vitamine, sowie Zink, Kalzium, Kalium und Magnesium. Hinzu kommen auch hier viele wichtige Aminosäuren (Eiweiße).

Mandeln sind richtige Vitalstoffbomben. So enthalten Sie jede Menge Magnesium, Calcium und Kupfer. Aber auch große Mengen an Vitamin B und E. Gleichzeitig toppen sie mit ihren hochwertigen Eiweißen und Fetten. Der Mandel wird nachgesagt, dass ihr Verzehr vor den meisten ernährungsbedingten Erkrankungen schützen soll.

Reissirup hat nur einen geringen Eigengeschmack, besteht aus langkettigen Zuckermolekülen, das heißt, der Körper muss arbeiten, um sie zu spalten – geht also nicht direkt ins Blut über. Er kann wie Honig verwendet werden und ist ideal bei Diabetes oder Fructoseintoleranz.

Eure:

Beatrice Schmidt, Ernährungsexpertin, Bloggerin und Fachbuchautorin von:

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Beatrice Schmidt ist zertifizierte Ernährungsberaterin mit Herzblut. Sie schreibt Fachartikel, Ratgeber und Kochbücher für die vegane und glutenfreie Küche.

Auf vielen Veggie-Messen kann man ihr beim Kochen auf den Showbühnen zu schauen und mit etwas Glück sogar mit machen.

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2 Kommentare

  • Hast du das Brot denn inzwischen nachgebacken oder bist du noch nicht dazu gekommen?
    Warum sollte man sich für das Brot so lange Zeit nehmen? Von der Zeit her reicht doch ein Nachmittag oder habe ich was überlesen?

    • Ja, ich habe es inzwischen nachgebauten und fand es recht lecker.

      Der zeitliche Aufwand hält sich, wie Du selber schreibst, auch in Grenzen. Dennoch ist es aber eben auch nicht in einer Stunde gebacken. Doch Brot benötigt aufgrund der vielen Ruhezeiten ja generell ein bisschen mehr Aufmerksamkeit 😉

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